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August, 2006 Archiv

Gemeindearbeit für die Domgemeinde Lübeck


Lübecker Dom

Kunde: Domgemeinde Lübeck, Dom zu Lübeck

Frage: Wie vereinfachen wir unsere Gemeindearbeit sinnvoll mit dem Internet?


Lösung von Christian Fenner:

Ausgangssituation:
Die Domgemeinde Lübeck ist eine der größten evangelischen Kirchen Norddeutschlands. Ihre Tätikeitsfelder sind wie bei jeder grossen Kirchengemeinde mannigfaltig:  Gottesdienste, Taufen, Konfirmationsunterricht, Trauungen, Seniorenarbeit, Beerdigungen, Reisen, Feste, Bibelkreis, Kindergarten,Feste(z.B. zu besonderen Festtagen), etc.. Darüber hinaus werden Kirche und Gemeindehäuser als Aufführungsorte für Konzerte (grosser Konzerte, Oratorien, etc.) verwendet und Führungen gegeben (der Lübecker Dom wurde 1173 erbaut).

Zielgruppen:
- Gemeindemitglieder jeden Alters
- Menschen, die neu in die Gemeinde kommen aktiv Mitglieder werden wollen


Lösung(en):

1. Was die Gemeindearbeit durch die Nutzung des Internet erleichtert.

Anmeldungen
Zu Veranstaltungen, Reisen, etc können über ein Formular generiert werden. Dieses Formular kann von einem Verantwortlichen angepasst werden und ist zusätzlich als pdf-Datei ausdruckbar, sodass auch eine ausdruckbare Vorlage ohne Zusatzarbeit erstellt wird.

Fotos
- Die Gemeinde erstellt ein Fotoalbum bei www.flickr.com, in das es alle Bilder einer Reise in voller Auflösung einstellt. Die Bilder bleiben privat, da sie im nicht öffentlichen Bereich nur eingeladenen Gemeindemitgliedern zur Verfügung stehen. Gemeindemitglieder können sich die Bilder herunterladen, ausdrucken oder einen Fotoservice verwenden.

Gemeindezeitung ("Gemeindebrief")
- Der Gemeindebrief wird mit einem Newslettersystem per eMail versendet - so spart man sich Druck- und Verteilerkosten
Links, die im interaktiven Gemeindebrief enthalten sind,  werden über www.snipurl.com angelegt, sodass man eine Statistik hat und sehen kann, auf welchen Link am meisten geklickt wurde und Rückschlüsse zu Interessen der Leser schliessen kann.

2. Was die Gemeindearbeit durch die Nutzung des Internet erweitert.

Merchandise - verkaufbare Artikel
Durch den Erlös von T-Shirts, etc. hat man
a) zusätzliches Einkommen ohne Investitionskosten (da z.B. das T-Shirt erst gedruckt wird, wenn es gekauft wurde) und vergrössert
b) die "Oberfläche", in dem die verkauften Artikel Werbung für die Kurche bedeuten.
c) kann man z.B. einen Designwettbewerb als Aktion starten und damit z.B. ansonsten schwerer zu begeisternde Jugendliche motivieren.

Wie geht das konkret? Man erstellt einen Shirtshop z.B. bei spreadshirt.de , läd die Aufdrucke hoch, legt einen Preis fest, den man pro Artikel erhalten möchte und bekommt einen Shop generiert, den man mit der eigenen Seite verlinken kann.

Gesammelte Predigten als Buch herausgeben
- bei z.B. lulu.com eine Worddatei einreichen und ein Buchdaraus erstellen, welches "on demand" gedruckt wird..

Predigten aufnehmen und als Podcast veröffentlichen.
So können auch Menschen, die nicht in die Kirche gehen können, "dabeisein"mehr Infos unter: http://www.podcast.de/produzieren/

Veranstaltungen, die Rechte-frei sind (also GEMAfrei), z.B. Gottesdienste, Bibelkreise, Versammlungen als Skypecast veröffentlichen
Hierzu ist eine DSL Verbindung am Ort der Veröffentlichung nötig. Über diese kann man bis zu 100 Menschen kostenlos über den Internetdienst Skype an seiner Versammlung/seinem Konzert oder sonstigen Veranstaltung beteiligen - entweder als passiven Zuhörer oder als aktives Versammlungsmitglied (Fragesteller, Interviewer, etc.) mehr infos unter: https://skypecasts.skype.com/skypecasts/home

Reisetagebücher als Weblog von Gemeindemitgliedern veröffentlichen lassen
Dazu benötigt man ein Weblogsystem wie z.B. wordpress.org und kann von nun an Gemeindemitglieder eine kleine oninezeitung schreiben lassen.

Dies sind nur ein paar Beispiele - eine umfangreichere Liste stelle ich bei Bedarf gern zur Verfügung.

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Nachricht vom 29 August 2006.
Kategorie: SchauBacken, SozialBack | 1 Komentar »

Anschubfinanzierung für LSSV Bildungsflohmarkt


Judith Fritzsche Präsidentin des LSSV e.V. hat folgende Aufgabenstelllung:

Ausgangslage
Der LSSV e.V. ist ein Verein, der die Bildung von sozial schwach gestellten Kindern und Jugendlichen Berlins fördert. Wir planen zur effektiven Kommunikation unserer Ziele den Bildungsflohmarkt (BFM). Hierzu benötigen wir dringend 1.000 EUR für den Bau eines speziell für den BFM entwickelten Marktstandes. Der BFM ist ab Schuljahr 2007/08 als zentrales Finanzierungselement für die Ziele des LSSV vorgesehen.

Die Kernfrage

Wer kommt als Spender/Finanzier in Frage und wie sollten wir auf diesen zugehen?

Knut O.E. Pankrath antwortet wie folgt:

Sehr geehrte Frau Fritzsche,

ich fasse Ihre Frage dahingehend auf, dass es zunächst um die initiale Projektfinanzierung geht und es bereits eine grundsätzliche Strategie zum Einsatz des Bildungsflohmarktes gibt.

"Tue gutes und rede darüber" ist die einfachste Verbindung Ihres Projektes zu denen, die in Teilen oder insgesamt die Finanzierung der Standentwicklung übernehmen könnten. Zentrales Werkzeug zur Gewinnung dieser Person(en) könnte ein Dokument sein, in dem folgende Informationen kurz und allgemeinverständlich - optimalerweise auf einer Seite - zu finden sein sollten:

  • Was hat der Verein bislang schon getan?
  • Welche Personen oder Personengruppen haben bereits von der Arbeit des Vereins profitiert?
  • Was genau ist der Bildungsflohmarkt?
  • Welche ggf. zusätzlichen Vereinsziele sollen aus den damit eingeworbenen Mitteln unterstützt werden?

Anzubieten haben Sie als sozial engagierter Verein ein abfärbendes gutes Image, das sich gern auch größere Unternehmen zu Nutze machen wollen, die beispielsweise geografisch oder inhaltlich einen verständlichen Bezug zu Verein und seinen Zielen herstellen können. Schulbuchverlage, Lernsoftwarehersteller, Versorger und Stiftungen fallen mir da als erste ein. Ich würde mit offenen Karten pielen und maximal einem Dutzend Unternehmen anbieten, sich die Rolle des Entwicklungssponsors zu sichern. Sollte es nicht machbar erscheinen, die benötigte Summe mit einem Unterstützer einzuwerben, wäre es zu überlegen, an Stelle dieses Königsweges mit einem Partner die Summe auf gleiche Anteile zu splitten, die auch von privaten Gönnern gegen Spendenquittung aufgebracht werden können.

Ein besonders kostengünstiges und mächtiges Medium für die Verbreitung der Botschaft von der Partnerschaft zwischen Ihrem Verein und einem Sponsor ist ein Blog, der sich einfach in eine Webseite einbauen lässt. Es findet sich bestimmt ein Vereinsmitglied mit "flotter Schreibe", der diese Nachricht und auch andere für die Öffentlichkeit interessante Nachrichten auf den Punkt bringt und veröffentlicht. Eine Namensnennung des Sponsors mit Verlinkung auf dessen Homepage dürfte eigentlich genug Gegenleistung für den genannten Betrag sein. Vielleicht räumen Sie dem Sponsor als weiteren Anreiz noch ein, dass er VOR allen anderen Interessenten für Marktstände des Flohmarktes welche buchen kann und bei der Aufstellung einen besonderen Standort wählen darf.

Als Ansprechpartner für den Erstkontakt mit den Firmen würde ich telefonisch recherchieren, welcher Vorstand für Sozialsponsoring zuständig ist und um einen persönlichen Termin bitten, um das eine-Seite-Bildungsflohmarkt-Dokument vorzustellen und danach zu vereinbaren, wann man sich trifft, um ggf. Einzelheiten zu klären.

Ich wünsche Ihnen für das Projekt alles Gute!
Knut O.E. Pankrath

Nachricht vom 29 August 2006.
Kategorie: SozialBack | 1 Komentar »

Theatermarkt von theaterjobs.de


theaterjobs

theaterjobs.de ist der größte Theaterstellenmarkt im Internet und hat ein neues Angebot: den Theatermarkt . Der Grund: Viele Abonnenten von theaterjobs.de üben Ihre beruflichen Qualitäten neben der Tätigkeit an den Theatern noch anderweitig aus. Die einen haben ein Solo-Programm, die anderen geben Tanzunterricht. Einige von Ihnen fertigen Kostüme, manche übernehmen die Lichttechnik für Events. Diese "Dienstleistungen der Theaterleute" sollen vernetzt im Theatermarkt zusammengefasst werden.

Frage:
Wie bekommen wir "Endkunden" dazu, die Angebote unserer im Theatermarkt zu finden?

Lösung von Christian Fenner:

Ausgangssituation:
Theaterjobs.de veröffentlicht Theaterstellen - das ist stimmig, da die Marke theaterjobs das suggeriert. Der Theatermarkt vereint viele unterschiedliche Unterrichts-, Beratungs und Aufführungsangebote.

Zielgruppen:
- Schulkinder oder Erwachsene die musikalischen oder schauspielerischen Unterricht bekommen möchten
- Veranstaltungsorte auf der Suche nach fertigen Stücken / Konzertabenden / Inszenierungen
- Künstler, die sich fortbilden wollen oder nach Beratung suchen
uvm.



Lösung(en):

1. Kreieren einer Marke als Tochtermarke zu theaterjobs.de
Um sich vom Image des Theaterjobsuchenden gänzlich zu lösen ist es sinnvoll eine "spannende" Marke zu kreieren am besten mit einem Fantasienamen, der an Theater erinnert, aber keinen ganzheitlich inhaltlichen Anspruch hat (theadido, kreathea, etc.)


2. nicht theaterjobs.de-Mitglieder sollten Ihre Anzeigen einstellen können.
Nur so kann man gewährleisten, dass sie Viefallt des Angebotes spannend genug ist, um viele Suchende zu finden.


3. Veröffentlichung der Anzeigen über mehrere Webseiten.
Bei unterschiedlichen Zielgruppen benötigt man unterschiedliche Präsentationen. z.B. könnte man eine Webseite namens "unterricht-von-theaterprofis.de" die Anzeigen aus der Rubrik "    UNTERRICHT" anzeigen lassen. und die Seite theater-stuecke-programme.de die Rubrik: "STÜCKE&PROGRAMME". Über dem Angebot steht ein Link "alle Anzeigen in [Name der Marke]", der zur kompletten Datenbank führt.

Tip: günstige Domain- und Hostinggebühren lassen diese Auswertung der Datenbank zu einem besonders effizienten Online-Marketing werden (Backlinks, Nennung der Suchbegriffe in den einzelnen Domains).


4. Anbieten der Weiterveröffentlichung der Anzeigen auf anderen Webseiten
Wie bei sevenload.de ("dieses Bild extern verwenden", zeigt sich rechts oben über dem Bild an) könnte man Portalen, die Unterricht oder Veranstaltungen präsentieren oder vermitteln anbieten, mit einem kleinen Script Anzeigen (entweder ganz oder nur aus einzelnen Rubriken) auf Ihren Seite anzuzeigen.
So erhöht man die Oberfläche, die diese Anzeigen haben.

5. Kooperation mit kostenlosen Anzeigenzeitschriften:
Vor Redaktionsschluss bietet man z.B. der "Zweitehand.de" an, die neuesten Anzeigen einer bestimmten Region an Sie weiterzugeben, damit diese sie in Ihr Angebot mitaufnehmen.

6. Einbinden der neusten Angebote für Theaterschaffende in den login bei theaterjobs.de

So sehen einerseits potentielle Kunden von Angeboten diese "taufrisch" und bekommen als möglichen Mitbewerber gewisser Angebote einen höheren Anreiz, selbst zu inserieren

7. Backlinks: Belohnung bei Verlinkung von der eigenen Home
page
Hat ein Theaterschaffender eine eigene Homepage und verlinkt auf der zu seiner Anzeige, gibt es eine "Belohnung" . So sorgt man dafür, dass es viele Backlinks auf die eigene Seite gibt (erhöht das Ranking bei den Suchmaschinen) und bekommt gleichzeitig einen relevanten Bezug zum Anbieter.

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Nachricht vom 22 August 2006.
Kategorie: SchauBacken | Keine Komentare »

berlinstartup.de liebevoll gestreng beäugt


Liebe berlinstartupper,

ich gehe mit positiven Vorurteilen und der Hoffnung an ein paar Bemerkungen zur Seite, damit diese noch besser wird; und sollte als Reaktion auf diesen Beitrag der in der Comunity gängige Backlink auf die LösungsBäcker dabei erfolgen, ist das fein.

credo: Die Bündelung der Dinge, die gründungsinteressierte Menschen in Berlin interessieren könnten, ist eine tolle Sache. Über die Jahre der Entwicklung dieser Seite ist das inzischen nicht mehr nur Theorie, sondern erfreuliche Praxis. Und das alles wurde vermutlich mit einem Budget weit unter dem "staats- oder stadtnaher" Seiten geschafft. Engagement und Netzwerken lohnen sich also. Glückwunsch an dieser Stelle!

Nach diesem Generallob u.a. als langjähriger meist zufriedener Leser des Newsletters werde ich nun mal für die Betreiber der Seite gefühlt qängelig wie das Kind weiter machen, das nach drei Kugeln Eis unbedingt noch ein Würstchen will. 8-)

Die starke Ausweitung der Anzahl der Rubriken und die inzwischen vielen Einträge in diesen laden positiv gesehen zum Stöbern ein. Nicht jeder Nutzer wird diese Zeit haben und wünschte sich womöglich mir ähnlich, dass die Suchfunktion nicht nur die Wikipedia nach Fachbegriffen durchsucht sondern die Seite selbst. Vielleicht wurde ein mir am Herzen liegendes Unternehmen oder Thema irgendwo erwähnt und ohne Kenntnis der Rubrik finde ich es derzeit nicht. Oder habe ich Suchfunktion nur nicht richtig verwendet? Dann wäre ein Zweizeiler über die Suchmöglichkeiten eine schöne Lösung.

Geschmacksfragen sind für mich die Sache mit der Kleinschreibung von Rubriknamen sowie die mir nicht einleuchtenden Reihenfolgen von Rubriken. Wenn ich keine Reihenfolge habe, die der Nutzer funktionell erwartet, tendierte ich vermutlich zu alphabetisch. Allein unter "links" stehen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels 28 Kategorien, die auf EINEN Blick schwer zu überblicken sind…

Als dritten Punkt empfinde ich es als schade, dass es keine Sammlung von Terminen gibt, die für die Nutzer interessant sein könnte. Ob es der Beginn des Businessplanwettbewerbs, die ungeliebten Steuertermine oder irgendwelche Veranstaltungen sind, bei denen berlinstartup.de mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist. Hier könnten dann auch die Partner und registrierte Firmen - natürlich redaktionell geprüft - etwas zu mehr Interaktivität beitragen.

Ich hoffe, dass die wohlwollenden Hinweise als solche ankommen und ihr Wunschzettelcharakter für die Weiterentwicklung dieser Seite akzeptiert wird. Ich freue mich, wenn ich helfen konnte und bin gespannt auf die Reaktion!

Knut O.E. Pankrath

Nachricht vom 4 August 2006.
Kategorie: auftragsloses Denken | Keine Komentare »