LösungsLetter Ihre E-Mail-Adresse: Lösungsbäcker

November, 2006 Archiv

GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit Stadtteilzeitung


Hagen Ludwig von der Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf  hat uns hiermit gefordert:

"Die Stadtteilzeitung erscheint in einer Auflage von 10000 Stück mit 10 Ausgaben pro Jahr. Sie ist kostenlos und wird in Steglitz-Zehlendorf in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und anderen Einrichtungen ausgelegt. Ein Feedback von den Lesern zur Zeitung erhalten wir direkt über einige Leserbriefe, Lösungszuschriften zum Kreuzworträtsel und indirekt über Anzeigenkunden, Rückmeldungen von Besuchern von Vereinsveranstaltungen und übers Hörensagen. Wir möchten aber mehr …! Wie können wir mit einem vertretbaren Aufwand ein aussagekräftiges Feedback zu Inhalt und Form unserer Zeitung von der Leserschaft erhalten? Wen erreicht unsere Zeitung überhaupt, was gefällt bzw. gefällt nicht, was wird gewünscht…? Mit dieser Frage haben wir uns im erweiterten Redaktionsteam schon einige Male beschäftigt, haben aber noch keine befriedigende Lösung gefunden. Vielleicht lässt sie sich ja backen?"

Knut O.E. Pankrath schlägt folgende Möglichkeiten bzw. eine Kombination davon vor:

  • Polarisieren Sie im redaktionellen Teil und verbinden Sie das mit handfesten Interessen Ihrer Leser

In jedem Kiez findet sich ein Thema, zu dem sich Personen Pro und Contra einbringen können oder wollen. Als theoretisches Beispiel: "Soll für den Fall, dass nur Finanzen für eine Aktivität reichen lieber A oder B gemacht werden?" Dann für Position A und B jeweils einen Fürsprecher finden, 300 Zeichen Platz geben und zum Schluß die Leser bitten, auf allen bestehenden und ggf neuen Kanälen Stellung zu beziehen.

  • Lassen Sie Ihre Leser einen Teil der Arbeit machen

Eine Stadtteilzeitung lebt auch von Geschichten mit Lokalkollorit. Fordern Sie - mit oder ohne eine handfeste kleine Belohnung - Ihre Leser auf, Ihnen Vorschläge für vorzustellende Firmen, Produkte, Dienstleistungen, Personen der Geschichte oder Zeitgeschichte aus dem Einzugsbereich zuzusenden. Die bunte Mischung aus dezentral recherchierten Künstlern, Gewerbetreibenden und Sportlern sowie Dingen und Veranstaltungen dürfte manche Überraschung bringen.

  • Beteiligen Sie Ihre Leser - bis hin zu "echten" Entscheidungen

Ein besonders gelungenes Beispiel für die Abgabe einer üblicherweise höchst eigenen Entscheidung in die Hände seiner Leser/Nutzer habe ich bei einem Autor gefunden, der zunächst aufgefordert hatte, einen Entwurf für ein Titelblattwettbewerb zu entwerfen und dann darüber hat öffentlich abstimmen lassen. Meine Bewertung dieser Story und den Link zum Autor finden Sie hier.

  • Seien Sie ungewöhnlich - auch in der Erreichbarkeit

Redaktionssitzungen sind konventionell etwas Geheimes, wo Leute fernab von den zu adressierenden Lesern Bleistifte kauen und mehr oder minder relevante Themen beschließen oder Entscheidungen über das Erscheinungsbild des Mediums treffen. Machen Sie doch mal - mit ausreichendem Vorlauf für die Bekanntgabe von Ort und Zeit - eine öffentliche Redaktionssitzung, wo das Publikum beratend oder sogar entscheidend mit dabei sein darf. Das ist dann natürlich gleich wieder ein prima Beitrag.

  • Nutzen Sie zur Unterstützung der Printausgabe das Internet stärker

Ob es die Nutzung von Forenfunktion, die Einbindung von Abstimmungen ("votes") oder ein (un)regelmäßiger Chat mit Redaktionsmitgliedern oder sonstigen Personen ist. Die meisten dieser Funktionen sind kostenlos an eine bestehende Webseite anbindbar und sind bei sporadischem Einsatz auch eine Abwechslung zur papiergebundenen Arbeit.

Ich schaue nach gern überschrittener Zeit für Ihre Frage auf ein buntes Brötchenkörbchen von Lösungsempfehlungen und hoffe, dass sie Ihnen munden und das gewünschte Ergebnis brigen werden.

Nachricht vom 30 November 2006.
Kategorie: SchauBacken, SozialBack | 1 Komentar »

GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit Dialog e.V.


Websitehinweise für Dialog e.V. (http://www.kita-dialog.de)

Sabine Wahl vom Dialog e.V. hatte ursprünglich die Aufgabe gestellt, eine von ihr zur Verfügung gestellte Textsammlung zu prüfen, der die auf der optisch ansprechenden Webseite stehenden ergänzen und/oder ersetzen sollte. Nach ihm angemessen erscheinender Beschäftigung mit diesem Ansatz zur Weiterentwicklung des Webauftrittes folgte Knut O.E. Pankrath seinen Erfahrungen - u.a. als Strategieberater bei einem Automobilbauer - und deutete die Aufgabe um. Es scheint ihm deutlich sinnvoller, einige Fragen zu stellen, deren Beantwortung dem verantwortlichen Team für die Seite hoffentlich mehr helfen als reine Lektoratshilfe.

Dafür gibt es folgende wichtigsten Gründe: 1. Teilweise waren die eingereichten Texte besser, an anderer Stelle wirkten die vorhandenen fertiger. Insgesamt waren auf den ersten Blick aber keine die ursprünglichen Aussagen grundsätzlich änderenden Ansätze erkennbar. 2. Knut O.E. Pankrath hat schon ca. 1990 seine erste Mail versendet und ist geübter professioneller Websurfer. Die herangehensweise bei den Fragen ist radikal die, was der bislang nicht an Dialog e.V. gebundene unwissende Nutzer der Seite sich fragen könnte und was ihn stören könnte.

  • Warum ist im Text der Startseite von 5 gründenden Kitas die Rede und in der Navigation finden sich nur 4?
  • Warum sind die Kitas in der Navigation von den anderen Punkten nicht optisch unterschieden?
  • Was nutzt mir eine Kategorie Aktuelles, deren aktuellster Eintrag 17 Monate alt ist?
  • Was nutzt mir eine eintragslose Kategorie Veranstaltungen?
  • Wer ist für die Prüfung und ggf. Beseitigung unerwünschter Einträge ins Gästebuch verantwortlich?
  • Warum ereicht der Nutzer nicht jede Kita / jeden Erzieher per E-Mail?
  • Warum sind z.B. im Downloadbereich Links so unüblich dargestellt? (weder gängiges Blau noch Unterstreichung)
  • Warum ist nicht klarer herausgearbeitet, dass die Seite sowohl den Träger als auch die Kitas darstellen soll?

Nach gut 20 Jahren in verschiedenen Rollen an Projekten mitarbeitend lassen sich die gesammelten Einzelfragen in einen Hinweis verdichten: Setzen Sie eine interne oder auch externe professionelle Instanz für das auf, was sich Anforderungsmanagement nennt und in weniger geschwollenen Worten folgende Frage systematisch und zielführend untersucht: Was genau wollen wir mit der Webeite erreichen und welche Elemente sind dazu hilfreich und erprobt? Aus methodischen Gründen (wissenschaftlicher Beleg siehe z.B. Dr. Knut Stang) kann nur dazu geraten werden, diese Managementaufgabe von der Umsetzung durch einen Webdesigner zu trennen. Zu schnell wird in Kategorien des technisch einfach Umsetzbaren gedacht, statt die wahren Bedürfnisse des Auftraggebers umzusetzen.

Knut O.E. Pankrath hat bereits erfolgreich als Anforderungsmanager gearbeitet und bietet diese Dienstleistung außerhalb der Aktivitäten der Lösungsbäcker auf Anfrage gern an.

, , , ,

Nachricht vom 27 November 2006.
Kategorie: SchauBacken, SozialBack | Keine Komentare »

SchauBacken: Ambeki hilft Alleinerziehenden mit behinderten Kindern


ambeki

für AmbeKi e.V . Christa Gabriel

Frage:
Wie können wir die Aufmerksamkeit möglicher Sponsoren und Spender erhalten / uns besser verkaufen, ohne die übliche "Mitleidsschiene" benutzen zu müssen?

Hintergrund:
Wir haben große Achtung für die "Alleinerziehenden mit behinderten Kindern" die wir beraten und möchten achtungsvoll arbeiten. Trotzdem benötigen wir finanzielle Unterstützung für unsere engagierte Arbeit! Wir sind unseres Wissens nach der einzige Verein, der dieses Thema behandelt.

Antort von Lösungsbäcker Christian Fenner
Hierzu sind mehrere Schritte nötig, welche teilweise zeitgleich getan werden können:

a) Vergrößern Sie die Oberfläche Ihres Vereins im Internet, damit mehr Institutionen, Redaktionen und potentielle Geldgeber Sie finden.

Weblogging
Die einfachste Methode hierfür ist es, mit kurzen Beiträgen in ein Weblog (welches Sie kostenlos anlegen können – z.B. bei wordpress.com oder zum auf die eigene Seite integrieren von wordpress.de). In diesen Beiträgen ist wichtig, Suchbegriffe, nach denen Hilfsbedürftige suchen würden, zu integrieren. Tun Sie dies über ein Weblog, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Suchmaschinen sie auf den ersten Seite positionieren.

Newsletter schreiben
Ein Newsletter, den Sie z.B. mit Inhalten aus Ihrem Weblog schreiben können, hilft Ihnen, regelmässig neue Kontakte mit Infos zu bestücken. Kostenlose Software hierfür ist: phplist.com.

Pressearbeit
Versenden Sie regelmässig Pressemitteilungen zum Thema – z.B. immer in spendenfähigem Abstand zu den Hauptfeiertagen (Ostern, Weihnachten, etc.). Finden Sie hierzu einen Presseverteilerdienst (z.B. prdienst.de) und fragen Sie diesen, ob er Ihre Arbeit durch den kostenlosen Versand von Ihren Mitteilungen unterstützen möchte.


Gründe:
1. erreichen Sie mit Ihrer Hilfe ohne große zusätzliche Arbeit langfristig viel mehr Menschen
2. Sie erhöhen Ihren Einfluß in diesem Themenumfeld und können so besser mitgestalten
3. je mehr Menschen Sie erreichen, desto interessanter werden Sie für Sponsoren

b) Machen Sie es für alle einfach, auf Ihrer Webseite zu spenden! Registrieren Sie sich bei paypal.de und veröffentlichen Sie Ihre paypal eMail-Adresse (unter der man dann spenden kann.) 

c) Suchen Sie konkret nach Spendern im www.stiftungsverzeichnis.de und schreiben Sie diese mit einer kurzen Präsentation und Ihrem Bedarf an!


Ich wünsche Ihnen viel Glück und Erfolg!

, , , , , ,

Nachricht vom 21 November 2006.
Kategorie: SozialBack | Keine Komentare »

“myBPW spezial” für Teilnehmer des Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg


Die Lösungsbäcker bieten unter "myBPW spezial" allen Teilnehmern des Businessplanwettbewerbs Berlin-Brandenburg an, eine Ihrer Beratungen zu einem besonders günstigen Preis in Anspruch zu nehmen. An Stelle der sonst geleisteten 30 Minuten für 30 Euro erhalten Teilnehmer des BPW 60 Minuten Leistung zum selben Preis! Zur Vermeidung uns lästiger Bürokratie für die "Teilnahmeberechtigung" bitten wir darum, sich zuerst an der kostenlosen Aktion des Businessplanblogs zu beteiligen. Das Gesamtnutzenpaket für Mitmacher sieht also insgesamt so aus: 60 Minuten kompetente Beratung und 2 Links zunehmend mehr besuchter Seiten auf die eigene Webseite für nur 30 Euro. Wir freuen uns, andereren Teilnehmern helfen zu können und sind gespannt, ob diese sich ähnliche Vergünstigungen für die Community einfallen lassen.

Also: 1. an der kostenlosen Aktion des Businessplanblogs beteiligen und dann 2. "myBPW spezial" buchen.

Nachricht vom 17 November 2006.
Kategorie: SchauBacken | 1 Komentar »

GuteTat.de Marktplatz bringt Lösungsbäckern Spaß und Arbeit ein


Schild GuteTat Marktplatz

Der erstmals in Berlin veranstaltete Gute-Tat Marktplatz war eine rundum gelungene und vergnügliche Angelegenheit für die Lösungsbäcker. Der den Raum zur Verfügung stellende Gastgeber KPMG stellte sich angenehm unaufdringlich in den Dienst der Sache. Die durch geschickte Vorauswahl der Teilnehmer moderierte und auf zwei Stunden begrenzte Zusammenführung von Nachfrage sozialer Einrichtungen und Angebot helfender Unternehmen ist sozial-marktwirtschaftlich im besten Wortsinne. Anstelle sonst gern gepflegter Posen von Bettelei auf der einen Seite und Gönnerhaftigkeit auf der anderen tritt hier eine Vereinbarung zweier Partner auf gleicher Augenhöhe. So wird helfen angenehm gemacht. Die Lösungsbäcker sind eine hier noch nicht verratene Anzahl von Vereinbarungen eingegangen und sind schon gespannt, welcher Partner wann was vorlegen wird, damit wir unsere SozialBack Einheit erstellen können. Wir werden weiter davon berichten.

,

Nachricht vom 8 November 2006.
Kategorie: SozialBack, FeedBack | 1 Komentar »

Interview-Blog gibt Personen und Ideen Raum


Wer unternehmerisch interessante Dinge tut und etwas darüber zu erzählen weiss, findet beim Interview-Blog Raum für die Selbstdarstellung und eine vermutlich stetig steigende Leserschaft. Die Lösungsbäcker erhielten dankenswerterweise die Möglichkeit, dort etwas über ihre Ideen, Ziele und Beweggründe zu äußern. Wir wünschen dem pfiffigen Projekt auf seinem weiteren Weg viel Erfolg! Wenn Sie dazu beitragen wollen, nehmen Sie mit Ihrer Geschichte doch einfach Kontakt mit den Machern auf.

Nachricht vom 8 November 2006.
Kategorie: FeedBack | Keine Komentare »