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März, 2007 Archiv
Serviceoase mitten in Berlin
Spätestens mit der Dauerbeschallung harmloser Radio- und Fernsehprogrammrezipienten mit grenzdebil dämlich wirkenden Werbesprüchen bedeutender Anbieter glauben manche Menschen womöglich, dass im großräumig arbeitenden Handel für Elektrogeräte nur Aufschneider, Dummbatze oder süße Ferkel arbeiten. Bei einem werblich ganz anders auftretenden geradezu langweilig wirkenden Laden passierte heute folgendes geradezu Begeisternde:
Ich komme mit meiner Uhr in den Laden und weiss natürlich mal wieder nicht, wie die kleine fiese Spezialbatterie heisst, die in meinem geliebtes Zeiteisen die Zeiger kreisen lässt. Hinten steht es leider nicht drauf. (Warum eigentlich nicht, liebe Uhrenhersteller?) Da nimmt auch schon jemand freundlich Augenkontakt auf, der beim Malen neuer Organigramme z.B. der buntenBahn vermutlich Security Bahnhof Force oder Service Schnulli Dispatcher hieße. Der glücklicherweise einfach nur aufmerksame und freundliche Herr geleitet mich, weil er die Lösung auch nicht sofort erkennt zur Info, wo er eine Kollegin bittet, mir Werkzeug für die Öffnung der Uhr zu geben. Für den Fall, dass das nicht ginge, nennt er namentlich ein Geschäft in dem Center, welches die Batterie auch komplett austauscht. Nach 60 ungeschickten Sekunden der Uhrenfolter durch den Schreiber dieses Beitrags gibt der Deckel der Uhr als Klügerer nach und gibt den Blick auf das Austauschobjekt frei. Die Dame von der Info bringt mich zum Regal, drückt mir die passende Batterie in die Hand und fragt zum Abschied, ob sie die Altbatterie für mich entsorgen soll. Da ich eh an der Kasse vorbei muss, mache ich das natürlich selbt. Dort werde ich für meinen "Großeinkauf" im Wert von 2,25 Euro von der dritten Person nett und persönlich behandelt. Ja, so war das bei Conrad. Und wenn ich mal was größeres brauche, gehe ich sicher wieder dort hin! Und Sie?
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28 März 2007.
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Bin ich Deutschland?
Eines der pointierten Ergebnisse der Global Entrepreneurship Monitor 2006 (GEM) finde ich so wichtig, dass ich es hier zum Gegenstand einer kurzen Nachricht mache. Und natürlich möchte ich dazu aufrufen, Ideen zu sammeln, um etwas gegen den u.a. dort beschriebenen Mißstand zu tun. Ich habe hier mal ein öffentliches Brainstorming angelegt und hoffe, dass sich viele daran beteiligen.
Übrigens hoffe ich stark, dass ich nicht zu den rückwärts denkenden oder gehenden gehöre…
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27 März 2007.
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mobile Werbung zum Ausprobieren
Das Team von oheisa bietet zu mir noch nicht vorliegenden Konditionen an, ihre mobilen Werbeträger auszuprobieren. Das Probefahrt benannte Konstrukt finde ich eine ausgesprochen innovative und Vertrauen schaffende Maßnahme. Wo doch große Teile der klassischen Werbung aus vielen ihrer Angebote ein Geheimnis machen, falls man als kleiner oder mittlerer Interessent denn überhaupt ein ordentliches Angebot vorgelegt bekommt… Zugegebenermaßen ist mir ein solches Testangebot auch deshalb so sympatisch, weil das Schaubacken der Lösungsbäcker ja auch den Aspekt des Testens für eine halbe Stunde beinhaltet, bevor der eine oder andere Kunde sich überlegt, auch darüber hinaus mit uns zu arbeiten. Nun hoffe ich natürlich, dass der eine oder andere Probefahrer seine Erfahrung mit den oheisa Werbeträgern auch aufschreiben und uns Neugierige daran teilhaben lässt.
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26 März 2007.
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40 Gigs in 40 Tagen, allesaußergewöhnlich bald in Berlin?
Anja Förster und Peter Kreuz als notorische Neu- und Andersdenker von allesaußergewöhnlich lassen Interessenten an ihrem Auftritt via Aufruf zur Buchung in einem fest definierten Zeitraum entscheiden, wann sie wo sein werden. Die genauen Spielregeln für ihren genialen Ansatz, sich auch mühsamer Planungsentscheidungen zu entledigen, findet der Leser hier.
Und nun hofft der Lösungsbäcker, dass mindestens ein Berliner Unternehmen pfiffig genug ist, bei dem Angebot zuzuschlagen. Sollte dieses Unternehmen den Lösungsbäcker als Dank für diesen Hinweis auf die Gästeliste für die bestimmt interessante Veranstaltung setzen, freute er sich. Und die im Geiste mir verwandten Autoren haben ja auch noch die Möglichkeit, den Lösungsbäcker mit einem Rezensionsexemplar ihres Buches zu erfreuen…
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23 März 2007.
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Das Alexa.com-Amazon.de Rätsel

Als ich gerade mal schauen wollte, was denn gewisse Zahlen zu bestimmten Blogs so hergeben, stieß ich bei Alexa auf das rot umringelte Symbol. Neugierig klicke ich drauf und wundere mich ein wenig, dass ich mit meinen amazon Anmeldedaten dort wohl in der Lage WÄRE, einen Blog zu rezensieren. Auf Amazon! hmpf, was habe ich denn da wieder alles nicht gewusst. Aber das geht den Lesern vielleicht genauso. Also sei hier darauf hingewiesen.
Das eigentliche Rätsel nun aber ist: Das Symbolklicken wirft einen auf amazon.com und da scheinen meine amazon.de Daten nicht vorzuliegen. Jedenfalls erhalte ich dort eine Meldung, die mir anders als auf der deutschen Seite nicht erlaubt, was zu rezensieren. Und wie ich nun mich auf der deutschen Seite einzuloggen hätte, um einen Blog zu besprechen, hat sich mir leider nicht erschlossen. Vielleicht mag ja mal ein gewiefterer amazoni dieses Rätsel für mich und andere in den Kommentaren lösen? Oder als Trackback. Oder wie auch immer. Das wäre echt klasse!
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20 März 2007.
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BuchRezension Munterrichtsmethoden
Das im Schilling Verlag erschienene Buch von Harald Groß, Betty Boden und Nikolaas Boden liegt bereits eine ganze Weile bei mir. Aus hier unwichtigen Gründen habe ich darüber bis jetzt noch nichts geschrieben. Nun aber muss es raus.
Der Untertitel 22 aktivierende Lehrmethoden für die Seminarpraxis sagt viel über die Zielsetzung des Buchs. Und ich finde, dass das Buch dem sehr gut gerecht wird. Allein das Inhaltsverzeichnis mit den Namen der Methoden lässt aufblitzen, dass da Menschen tief in der Materie stecken und Spaß an Ihrer tagtäglichen Arbeit und an der Produktion des Buches hatten. Würden Bücher mal immer mit dieser erfreulichen Motivation geschrieben…
Im übrigen bin ich der Ansicht, dass dieses Buch auch für Menschen außerhalb des Seminarmarktes sehr interessant sein kann. Haben Sie nicht auch mal einen längeren Vortrag, eine Einleitung vor wenig aufmerksamem Publikum oder ähnliche "Sendersituationen eins zu viele" zu gestalten? Dann lassen Sie sich inspirieren von dem, was das Autorentrio für Sie Nützliches zusammengetragen hat.
Ich hatte im Jahr 2005 das Vergnügen, ein für mich sehr ertragreiches zweitägiges Seminar bei Betty Boden mitgemacht zu haben. Da habe ich eine Frau erlebt, deren Lachen genauso in Erinnerung geblieben ist wie ihre motivierende Art, sich in einer dynamisch arbeitenden Gruppe einzubringen.
Mal wieder hat der Lösungsbäcker kommerziell nichts von dieser BuchRezension. Natürlich würde er sich glatt mal auf ein Essen einladen lassen, um zu erfahren, was es denn Neues von den Buchmachern gibt und ob sie zufrieden mit der Resonanz des Marktes sind.
Nachtrag 1
Zu meinem Vergnügen hat mich eines Tages erst eine E-Mail und im Anschluss tatsächlich eine nette Einladung zur MIttagspause mit Betty Boden erreilt, die wir auf das Vergnüglichste im Doubleeye bei köstlichem Kaffee und der dort so schön proffessionellen und gemütlichen Athmosphäre ausklingen ließen. Der zuvor aufgesuchte Foodprovider muss sich die Mundpropaganda erst noch erarbeiten.
Nachtrag 2
Zu meiner erweiterten Freude kann ich 7 Monate nach dem Erscheinen des Originalartikels feststellen, dass per November 2007 die Munterrichtsmethoden und die sie tragenden Akteure ein Businessblog auf der Businessblogplattform bblogs.de betreiben. Hier steht er. Also war das Mittagessen mit Betty Boden letztlich nicht nur nett und lecker sondern auch eines mit Folgen. Fein!
auftragsloses Denken, bblogs.de, Betty Boden, Claims und Slogans, Doubleeye, Rezension
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20 März 2007.
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Was ist wohl ein Konzeptgenerator?
Diese Frage tickerte dem Lösungsbäcker durch die Denkfalten, als er diesen netten Eintrag des neuen Bloggerkollegen Max Schumacher entdeckte. Ob es da inhaltliche Überschneidungen mit den sehr umtriebigen Leuten vom Ideentower gibt? Ich bin gespannt. Es ist übrigens schön, wenn ich Rückmeldungen darüber erhalte, dass meine Art des Teilens von Informationen jemandem weiter hilft. Danke dafür! Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath
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16 März 2007.
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BuchRezension Corporate Blogs vom Autor Klaus Eck
Das von der orell füssli Verlag AG verlegte Werk trägt den vollständigen Titel „Corporate Blogs – Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden“. Wenn das mal nicht nach angehendem Standardwerk klingt…
Der pr-blogger Klaus Eck hat mit der ihm eigenen Sorgfalt und in klarer Sprache all das zusammengefasst und bewertet, was sich jede Firma zum Thema fragen sollte, um nicht vom digitalen Zug der Zeit über(BLOG)ROLLt zu werden. Dabei setzt das Buch erfreulich wenig technische Kenntnis voraus, um es mit großem Gewinn lesen und für eigene geschäftliche Zwecke einsetzen zu können. Als besonders hilfreich empfand ich bei der Lektüre, dass der Autor in klar heruntergebrochenen Arbeitsschritten hilft, die real stattfindende Zeitenwende hin zum modernen und digitalen vernetzten Kommunizieren anzugehen. Die Art und der Umfang an - blogüblichen aber buchunüblichen – Beispielgeschichten und -seitenverweisen verhilft auch dem digitalen Gelegenheitsnutzer zu gut verständlichen und interessanten Einstiegspunkten in die Materie.
Worüber ich noch leicht im Unklaren bin, ist die Frage, wie wörtlich ich das oft für Unternehmen einer bestimmten (gefühlten?) Mindestgröße verwendete „corporate“ nehmen soll. Manches kmU könnte bei einer vollständigen Auflistung aller todos und der absolut handfest nützlichen Checklisten des Buches den zu betreibenden Aufwand für ein Blog zu hoch einschätzen. Das wäre wirklich schade um dann nicht mit anderen geteilte Inhalte. Aber vielleicht befindet sich genau da eine Trennlinie zwischen mächtigen corporate blogs und kleineren Businessblogs, so wie es zunächst eine viel grundlegendere zwischen kommerziellen und nichtkommerziellen gibt.
Ich fazitiere also wie folgt: Das im schick daherkommenden Buch gebündelte und zum großen Teil direkt anwendbare Wissen können sehr viele Firmen für den Preis von 19,90 Euro realistischerweise nicht einmal allein recherchieren. Also stellen Sie es sich lieber gedeckelt ins Bücherregal, falls Sie es nicht gleich in Griffweite auf dem Tisch liegen lassen.
Das Rezensionsexemplar wurde mir auf meine Anfrage bei Klaus Eck vom Verlag dankenswerterweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinausgehende wirtschaftliche Vorteile habe ich als Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath nicht. Außer ich bekomme doch noch mal ´nen Kaffee zu unserem Lösungsgebäck dazu spendiert…
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13 März 2007.
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Rezensionsandrohung
Das gelegentliche Eingehen interessanter Bücher bei Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath führt nun dazu, dass ich mit Rezensionen drohen muss. Ich wollte mit der ersten nicht einfach so hereinplatzen und warne hiermit vor.
Es ist ja grundsätzlich wohl klar, dass ich das jeweils neu erworbene Wissen gern wieder mit den Lesern der Seite teilen möchte. Wer übrigens als Autor meint, dass sein Buch hier besprochen gehört, weil es für die Leser dieser Seite interessant sein könnte, sende gern ein Rezensionsexemplar in die Reuchlinstraße 2a in 10553 Berlin an mich.
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8 März 2007.
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