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Juli, 2007 Archiv
Web.de uninteressiert an mißbräuchlicher Nutzung seiner E-Mail Konten?
Vor einigen Tagen erhielt ich an eine meiner E-Mail Adressen eine Nachricht mit einem nicht gefälscht wirkenden Absender der Domain @web.de, die dubiosen Inhalts war und möglicherweise in Deutschland strafbewährt ist. Der Versuch, web.de auf kostenlosem Weg davon per E-Mail zu informieren, brachte mir eine automatisiert erzeugte E-Mail ein, die mir kein wenig weiter hilft. Ist das besonders kundenfreundlich? Kann ich nicht finden.
Das ärgerlichste Zitat aus dem Automatennachrichtenschreiberkopf: "Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Spaß und gute Kommunikation mit WEB.DE." Den wünsche ich mir ja auch, allein derzeit fehlt mir der Glaube daran. Falls es web.de egal ist, dass unter ihren Nutzern schwarze Schafe sind, die ihnen sogar gemeldet werden und die einzige Reaktion ist eine faktisch ignorierte Nachricht, frage ich mich, welche Geisteshaltung dem zu Grunde liegt. Haben Sie auch solche Erfahrugen mit diesem Anbieter gemacht oder bin ich der bedauernswerte Einzelfall desJahres? Schaun wir mal, ob Öffentlich eine Lösung schafft. Kommentieren Sie gern diesen Artikel. Nach redaktioneller Prüfung werden Kommentare in aller Regel frei geschaltet.
Ach ja, wie man es hätte tun können oder eigentlich sogar sollen:
- Persönlicher Dank für den Hinweis, weil der Absender der seltsamen Mails vermutlich noch mehr Leute damit belästigt.
- Prüfung des Accounts des - sagen wir mal auffälligen - Nutzers.
- Entscheidung, ob Handlungsbedarf z.B. im Sinne einer Abmahnung des Kunden oder einer Sperrung des Accounts besteht.
- Information der Ergebnisse an mich.
So ähnlich jedenfalls haben wir das vor Jahren bei einem ISP gehalten und ich kenne diesen Prozess auch von einem anderen Anbieter, bei dem ich ein Konto nutze. Diese Ratschläge waren kostenlos aber hoffentlich nicht umsonst…
to be continued?
auftragsloses Denken, moderne Kommunikation, Qualitätssicherung, web.de
Nachricht vom
17 Juli 2007.
Kategorie:
SchauBacken, auftragsloses Denken |
2 Komentare »
Bekomme ich die Information?
oder: Sind Sie fit für einen berliner Medienslalom?
In einer honorigen Zeitschrift mit dem Namen BERLIN-BRANDENBURGISCHES handwerk und dem Untertitel Magazin der Handwerkskammer Berlin entdeckte ich einen Beitrag, der dem Leser ein Buch ans Herz legt, welches FrauenUNTERNEHMEN 2007 heisst. Um dieses Werk zu erhalten, möge man sich an eine der 500 Verteilerstellen in Berlin und dem Umland begeben. Um diese zu erfahren, wird der Leser auf eine Webseite verwiesen. Und wer sich auf der Seite ein wenig umschaut, findet den nach dieser Informationsralleye etwas komödiantlisch wirkenden HInweis, dass man sich für den Fall des Mangels an Büchern an der aufgesuchten Verteilstelle doch glatt an die Herausgeberinnen wenden möge.
Die Liste der munteren Medienbrüche lässt mich zwei verschieden Ratschläge geben, die unterschiedlich ernst gemeint sind, falls ich die Intention des Buches überhaupt richtig verstehe.
- Wenn durch die Auftraggeber steuerbar(!) schon alle aufgezählt werden, die mit dem Buch zu tun haben, dann gehören in die Schnitzeljagd zwischen Interessent und Buch aber auch noch mindestens Druckerei und Logistikdienstleister aufgezählt, bei denen immerhin auch noch etwas liegen könnte.
- Die Auflage eines solchen Buches ist naturgemäß begrenzt bei abnehmender Nutzung dieses Mediums für zeitkritische Recherche. Da wäre es doch geradezu zeitgemäß, die im Buch abgedruckten Informationen auch als .pdf oder Datenbank ins Internet zu stellen. Das wäre jedenfalls für die im Buch vorgestellten Frauen vermutlich erfolgreicher als die reine Papierlösung. Oder zielte die Wohltat diese Aktion sowieso nur auf die Macher des Buches, die eingesetzte Druckerei und/oder die Staatssekretärin, die als einzige namentlich in der Ursprungsmeldung genannt wird? Das möge jeder selbst beurteilen.
Um die Chancen für Kommentare auf diese nicht bestellte und trotzdem gelieferte Beratung noch zu erhöhen, möchte ich noch fragen, ob ein solches Projekt immer noch nötig ist und was die Leser von dieser sich zementierenden Bevorzugung mal von Frauen und mal von anderen Gruppen halten. Oder anders herum: Ist Ihnen der Mix aus Qualität und Preis für ein Produkt wichtiger oder die Zugehörigkeit einer am Prozess der Herstellung oder Verteilung beteiligten Person zu irgendeiner Gruppe? Haben Sie bitte kein schlechtes Gewissen, wenn auch Sie die ökonomisch einleuchtendere Antwort ansprechender finden…
auftragsloses Denken, FrauenUNTERNEHMEN 2007, moderne Kommunikation
Nachricht vom
3 Juli 2007.
Kategorie:
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