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'auftragsloses Denken' Kategorie

Ich will Laufschuhe! Karstadt Sport rückt sie nicht raus.


21.11.2006 Ich werde bei Karstadt Sport wirklich gut beraten, was einen für meine Ansprüche passenden Laufschuh angeht. Das Modell ist wg. Modellwechsels stark reduziert und in meiner Größe leider nicht im Laden aber per Warenwirtschaftssystem im "Außenlager". Dieses Paar wird a) umgehend dort bestellt und soll b) spätestens am 24.11.2006 in der Filiale sein und c) werde ich per E-Mail oder Telefon darüber benachrichtigt.

28.11.2006 Ich habe in der Nähe der Zielfiliale zu tun und frage ob ausgebliebener Benachrichtung nach, ob mein Schuhpaar da sei. War es nicht. Nach 5 Minuten Recherche einer Kassiererin strahlt Sie mich an, weil sie die Notiz des Kollegen gefunden hat uns mich a) nun mit Namen anreden kann und b) mir die NullInformation gibt, dass der Kollege das am 21. bestellt habe. Das wusste ich schon. "Und wann kann ich mit dem Schuh rechnen?" Hände auf den Rücken in Dienstmädchenmanier und dann die bisherige Krönung: "Da stecken wir nicht drin." und keine weitere Information. Wir schreiben heute den 5.12.2006 und ich weiss weiterhin nicht, ob ich die Schuhe jemals bekommen werde.

Liebes Management von Karstadt Sport,

bitte treffen Sie in der Aus- und Weiterbildung sorge dafür, dass diese nur belastbare Aussagen über Termine machen. Sollten diese sich nicht halten lassen, wäre eine proaktive Zwischeninformation an den Kunden das, was sich viele wünschen. Und tragen Sie Sorge für eine Logistik, die den Mitarbeiter vor Ort nicht im Stich lässt. Immerhin war vermutlich nicht mehr Raum zu überwinden als 6 U-Bahn Stationen zwischen zwei berliner Filialen.

Ich schreibe diesen Beitrag auch im Namen anderer Kunden, denen nach  meiner Recherche bei ähnlichen Fällen nach eigenem Nachfragen vor Ort schlicht und ohne den Hauch einer Entschuldigung mitgeteilt wurde, dass die für Sie reservierte Ware abverkauft wurde, weil sie sie nicht abgeholt hätten. Dass auch da die ihnen zugesagte Benachrichtigung ausgeblieben ist, sei hier ausdrücklich erwähnt.

Mit noch hoffenden Grüßen

Knut O.E. Pankrath

P.S. Dieser Artikel ist noch nicht zu Ende…

Erfreulicher Nachtrag

Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung dieses Artikels am 5.12. und einer Nachricht an die Geschäftsleitung von Karstadt  passierten 2 Dinge nahezu parallel:

  1. Ich erhielt vom zentralen Einkauf für Schuhe (!) eine E-Mail, in der mir a) Hilfe angeboten und zugesichert wurde b) hatte die E-Mail eine Ticketnummer, so dass der Fall jetzt irgendwo im QS System des Hauses verwewigt sein dürfte und c) enthielt die Mail einen Link zur Bewertung derselben nach Schulnotensystem plus ein Feld für meine Kommentare. Sehr professionell.
  2. Die Filiale meines ursprünglichen Besuchs meldete sich per Telefon und teilte mit, dass der Schuh da sei. Klasse. Vor Ort erfuhr ich, dass die ursprüngliche Aussage mit dem Außenlager nicht stimmte. Zähldifferenz in der Warenwirtschaft oder so. Aber man habe sich richtig ins Zeug gelegt, um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Was werde ich diese Schuhe demnächst bei langen Winterläufen einweihen! Happy Nikolaus!!

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Nachricht vom 5 Dezember 2006.
Kategorie: auftragsloses Denken | Keine Komentare »

berlinstartup.de liebevoll gestreng beäugt


Liebe berlinstartupper,

ich gehe mit positiven Vorurteilen und der Hoffnung an ein paar Bemerkungen zur Seite, damit diese noch besser wird; und sollte als Reaktion auf diesen Beitrag der in der Comunity gängige Backlink auf die LösungsBäcker dabei erfolgen, ist das fein.

credo: Die Bündelung der Dinge, die gründungsinteressierte Menschen in Berlin interessieren könnten, ist eine tolle Sache. Über die Jahre der Entwicklung dieser Seite ist das inzischen nicht mehr nur Theorie, sondern erfreuliche Praxis. Und das alles wurde vermutlich mit einem Budget weit unter dem "staats- oder stadtnaher" Seiten geschafft. Engagement und Netzwerken lohnen sich also. Glückwunsch an dieser Stelle!

Nach diesem Generallob u.a. als langjähriger meist zufriedener Leser des Newsletters werde ich nun mal für die Betreiber der Seite gefühlt qängelig wie das Kind weiter machen, das nach drei Kugeln Eis unbedingt noch ein Würstchen will. 8-)

Die starke Ausweitung der Anzahl der Rubriken und die inzwischen vielen Einträge in diesen laden positiv gesehen zum Stöbern ein. Nicht jeder Nutzer wird diese Zeit haben und wünschte sich womöglich mir ähnlich, dass die Suchfunktion nicht nur die Wikipedia nach Fachbegriffen durchsucht sondern die Seite selbst. Vielleicht wurde ein mir am Herzen liegendes Unternehmen oder Thema irgendwo erwähnt und ohne Kenntnis der Rubrik finde ich es derzeit nicht. Oder habe ich Suchfunktion nur nicht richtig verwendet? Dann wäre ein Zweizeiler über die Suchmöglichkeiten eine schöne Lösung.

Geschmacksfragen sind für mich die Sache mit der Kleinschreibung von Rubriknamen sowie die mir nicht einleuchtenden Reihenfolgen von Rubriken. Wenn ich keine Reihenfolge habe, die der Nutzer funktionell erwartet, tendierte ich vermutlich zu alphabetisch. Allein unter "links" stehen zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels 28 Kategorien, die auf EINEN Blick schwer zu überblicken sind…

Als dritten Punkt empfinde ich es als schade, dass es keine Sammlung von Terminen gibt, die für die Nutzer interessant sein könnte. Ob es der Beginn des Businessplanwettbewerbs, die ungeliebten Steuertermine oder irgendwelche Veranstaltungen sind, bei denen berlinstartup.de mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist. Hier könnten dann auch die Partner und registrierte Firmen - natürlich redaktionell geprüft - etwas zu mehr Interaktivität beitragen.

Ich hoffe, dass die wohlwollenden Hinweise als solche ankommen und ihr Wunschzettelcharakter für die Weiterentwicklung dieser Seite akzeptiert wird. Ich freue mich, wenn ich helfen konnte und bin gespannt auf die Reaktion!

Knut O.E. Pankrath

Nachricht vom 4 August 2006.
Kategorie: auftragsloses Denken | Keine Komentare »

Qualitätsklingeltöne von Karl Bartos?


Sehr geehrter Herr Bartos,

zunächst einmal möchte ich Ihnen meine Referenz als großer Tonkünstler unter eigenem Namen (Karl Bartos) und als langjähriges Mitglied DER stilprägenden deutschen Eletronikmusikgruppe (Kraftwerk) erweisen. Anstelle mir nicht liegender Schmeicheleien: Danke für die gute Musik!

Aber zur Sache, die für Sie Geld wert sein kann: Der geschäftliche Einsatz eines neuen Mobilfunktelefons brachte es mit sich, dass ich auf vorinstallierte furchtbare Klingeltöne stieß, die bei jedem Anruf zusammenzucken lassen. Als eher erwachsener Mensch sind Tiere, die unanständige Geräusche machen oder minderwertig nachempfundene Klassiker (aus pour Elise wird da gefühlt: poor Elise) genauso wenig eine Alternative wie umweltverstörender Hitparadenkrach. Außerdem ist auch nicht einzusehen, warum Firmen durch Kauf von Klingeltönen unterstützt werden sollen, die vorsichtig ausgedrückt auf die Unerfahrenheit ihren jungen Kundschaft setzen (ein Klick führt zu Aboverträgen) und Tonkünstler entweder schlecht oder gar nicht bezahlen.

Also machte ich mich daran, aus Ihrer von mir natürlich gekauften Veröffentlichung "Communication" und dort dem Song "I´m the Message" DAS Soundthema herauszuschneiden, eine für mein Telefon passende Datei zu erstellen und erfreue mich seitdem an jedem Anrufklingeln. Und bevor halbseidene oder anderweitig unpassende Firmen mit Ihrem geistigen Eigentum Geld verdienen, hier nun die so einfache wie hoffentlich hilfreiche Idee:

Ergänzen Sie Ihren Shop doch durch ein paar Klingeltöne auf der Basis des Originaltonmaterials! Wenn die technische Lösung für den Transport geschaffen ist, gibt es keine Produktionskosten mehr und anstelle unschöner Geräusche werden einige Menschen mit Ihren Klängen akustisch herausragen, damit Werbung für die Marke Karl Bartos machen und etwas zum Betriebsergebnis beisteuern. Wie klingt das?

Mit freundlichen Grüßen

Knut O.E. Pankrath

Nachricht vom 22 Juni 2006.
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