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'SchauBacken' Kategorie

Wie promotet man openmusiccontest.org?


Zugegebenermaßen hat uns das mal wieder keiner gefragt. Aber das ist wahrlich kein Grund, dieses lobenswerte Projekt nicht zu erwähnen und ihnen noch eine 5-cent-Weisheit mit auf den Weg zu geben. Wie also kommt der sonnengerötete Lösungsbäcker auf die Frage? Auf der re:publica wurden handnummerierte Exemplare einer Doppel-CD an die Teilnehmer der Konferenz verteilt. Das ist schon mal a) wirklich richtig nett und b) pfiffig. Auf der schicken Klapp-Doppel-CD findet der erstaunte und erfreute Hörer das hier. Entgegen meiner ersten Erwartung war das Material technisch richtig gut, musikalisch abwechslungsreich und somit eine Werbung für die Idee und alle Teilnehmer. Somit ist doch alles prima, oder?

Tue gutes und lasse drüber reden fällt mir da sofort ein. Präziser: Hätte man für die Phlegmatiker unter den Empfängern des sympatischen Konferenzextras noch einen - von mir aus leicht entfernbaren - Hinweis angebracht, dass bitteschön jeder etwas darüber bloggt, DAS gäbe eine hübsche Linksammlung. Na ja, vielleicht rafft sich nach diesem impliziten Aufruf ja noch der eine oder die andere auf. Verdient hätten es alle, die ihre Kunst und ihr Engagement so zur Verfügung stellen. Danke schön!

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Nachricht vom 16 April 2007.
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Ein Lösungsbäcker wird jetzt auch Businessblogbringer


Die Lösungsbäcker wurden im Laufe der Zeit auf Verantaltungen wirklich vieles zu Businessblogs als Teil der Unternehmenskommunikation gefragt. Eine Frage, in die es neben technischen Details oft mündete, war in etwa diese:

Und wie mache ich das jetzt? Insbesondere, ohne mich mit der Technik herumzuärgern und in einer Umgebung, wo nicht nebenan der Nachbar über Familienprobleme und Teenager über Schulfrust bloggen?

Eine mögliche Antwort darauf gibt das neue Projekt bblogs.de, das heute auf openPR einer breiteren Öffentlichkeit mit dieser Pressemitteilung vorgestellt wurde. Die Lösungsbäcker werden weiter als Speedconsulter zur Verfügung stehen, wenn sie gerufen werden. Aber es muss auch das Neue in die Welt gebracht werden, wenn die Zeit reif dafür ist…

Nachricht vom 16 April 2007.
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bei delinat sind selbst Mahnungen pestizidfrei


Ich gestehe hiermit, im Zusammenhang mit meinem Umzug die Begelichung einer Rechnung vertrödelt zu haben. So weit so schlecht. Gute Laune kam aber auf, als ich die daraus resultierende Mahnung erhielt, die bei delinat schon m al Kontauszug heisst und somit schon mal ein sprachlich ansprechendes Entree hat. Für alle muffligen Versandhändler, bei denen das Gedruckte schon mal wie die papiergewordene Unlust an der eigenen Arbeit wirkt, zeige ich hier gern, wie man schreiben kann, so dass sich ein Kunde ale solcher ernstgenommen fühlt:

"Es gehört zu den kleinen Tücken des Alltags, dass man gelegentlich etwas vergisst. Vielleicht haben wir etwas übersehen?" Nee, leider nicht. "Bitte prüfen Sie Ihren Kontoauszug - sind Sie damit einverstanden, bitten wir Sie, den offenen Betrag in den nächsten Tagen zu begleichen." Beim nächsten Bankbesuch. Versprochen ! Dann kommt der Teil mit den hier mal als persönlich eingestuften Zahlen, um wie folgt noch die beiden anderen Fälle neben der Akzeptanz des Sachverhalts anzusprechen:

"Sollte sich Ihre Zahlung mit diesem Brief gekreuzt haben, danken wir für Ihre Überweisung." Das empfinde ich um ein vielfaches eleganter als das übliche betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos oder so.

Zum Schluss das sprachliche Schmankerl für alle zwischen den klaren Polen muss-noch-zahlen und habe-schon-bezahlt "Wenn Sie mit dem Rechnungssaldo zu unseren Gunsten nicht einverstanden sind, bitten wir Sie, uns anzurufen : [Angabe Telefon und Faxnummer] Sicher werden wir zusammen das Rätsel lösen."

Bravo für dieses Schreiben. Da bleibe ich gern Kunde. Und wenn Sie es auch werden, geben Sie Knut O.E. Pankrath gern als Empfehler an. Vielleicht bekomme ich dann mal eine Kleinigkeit extra von delinat. 8-)  

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Nachricht vom 14 April 2007.
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re:publica, intime Geständnisse


1. Geständnis: Ich dachte bislang, die re:publica beschäftige sich grob gesprochen mit dem Leben im Netz. Mit altersgemäßem Erröten (bin schon deutlich über 30) habe ich hier gelesen, dass das gar nicht so ist. Dann waren die beiden geschlechtsunterschiedlichen Nettlinge, die auf dem Hof der Kalkscheune vermeintlich Badges zusammenpuzzelten und mir sogar einen zur Zierde meiner Joppe schenkten in Wirkllichkeit vermutlich auch keine Hauptstadtblogger, sondern als Blogger getarnte Sittenwächter, die nur das schlimmste verhindern wollten…

 2. Geständnis: Der Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath hat soviele Teile seines neuen Projektes fertig, dass es hier zu einer am Plan gemessen vorgezogenen Selbstbezichtigung kommt: Ich bin jetzt auch der Businessblogbringer. Da sind alle platt. Vor allem, weil keiner weiß, was das ist. Also empfehle ich zum einen gern und mit Stolz die neue deutschsprachige Gemeinschaft von Businessblogs aufzusuchen, die auf den praktischen Namen bblogs hört und auf einen Frühfinder einer anderen Spur zum Projekt.

Nun ist eine der Fragen, ob die Hauptstadtblogger wieder welche sind und auch über neue Projekte made in Berlin berichten oder nur noch Erotik im Kopf haben. 8-)

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Nachricht vom 11 April 2007.
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Can o2 do? (1 von x)


Der Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath war mehr oder minder zufriedener Kunde von o2 mit einem genion Vertrag. Dann war er so unklug, vom selben Alnbieter DSL nachordern zu wollen. Online ging das trotz schneller Anbindung in einer Bibliothek tagelang nicht. In einem o2 Laden gab man mir den Tip, das doch telefonisch zu machen. Das sei billiger und mit keinen Nachteilen verbunden. Und den Treuerabatt von monatlich 5 Euro auf die DSL Rechnung verlöre ich auch nicht.

Nun kommen wir zum echten Ärgernis: Obwohl ich als Bestandskunde klarerweise in den Genuß der 5 Euro Treuprämie kommen will (Wer bei Verstnad will das nicht.), hat ein armer vermutlich überlasteter Mensch  im Callcenter den Auftrag so angelegt, dass ich eine neue (weitere) Kundennummer verpasst bekommen habe, die ich nie haben wollte und der Bonus auch futsch sein soll. Das habe ich versucht, der Hotline klarzumachen und bekam einen mir völlig unverständlichen Brief, den ich so verstanden habe, dass ich etwas bezahlen soll, um die von mir nie gewünschten und veranlassten Kundennummern wieder zu einer zusammenzuführen. Also deren Fehler aus meiner Sicht.

Ich habe am 8.3. einen Brief an o2 geschrieben, worin ich freundlich aber dringend um kulante Klärung gebeten habe. Bis zum heutigen 8.4. (einen Monat später) habe ich keine Reaktion von o2 erhalten. Das finde ich jämmerlich schlechten Kundendienst. Im Brief habe ich auch ausdrücklich die Chance gegeben, das noch "unter 4 Augen" zu klären. Nun sehe ich mich ausreichend provoziert, den Fall hier  in der Rubrik auftragloses Denken bis zur Erreichung einer Lösung auszuwalzen. Wäre ich o2, flösse mir glaube zügig ich eine kleine Entschuldigung auf Briefpapier und für die kleine Unschönheit im Service gäbe es sicher auch ein kleines Trostpflaster für einen Kunden, der als jahrelang beobachtender Fan und dann Kunde des Konzeptes von genion gern wieder Gutes über seinen eigentlich aus guten Gründen gewählten Anbieter sagen würde.

Wenn es notwendig wird, werde ich auch Zitate oder Kopien von merkwürdiger Korrespondenz hier ausbreiten, auch wenn ich hoffe, mich schöneren Themen widmen zu können. So z.B. der Frage, was denn wohl auf der re:publica alles los sein wird und wen ich dort wohl treffe

Einen Hinweis auf diesen Artikel sende ich der Fairness halber an: das Kontaktformular der Webseite  und  vertragskunden-kontakt@o2online.de
 

Nachricht vom 8 April 2007.
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Serviceoase mitten in Berlin


Spätestens mit der Dauerbeschallung harmloser Radio- und Fernsehprogrammrezipienten mit grenzdebil dämlich wirkenden Werbesprüchen bedeutender Anbieter glauben manche Menschen womöglich, dass im großräumig arbeitenden Handel für Elektrogeräte nur Aufschneider, Dummbatze oder süße Ferkel arbeiten. Bei einem werblich ganz anders auftretenden geradezu langweilig wirkenden Laden passierte heute folgendes geradezu Begeisternde:

Ich komme mit meiner Uhr in den Laden und weiss natürlich mal wieder nicht, wie die kleine fiese Spezialbatterie heisst, die in meinem geliebtes Zeiteisen die Zeiger kreisen lässt. Hinten steht es leider nicht drauf. (Warum eigentlich nicht, liebe Uhrenhersteller?) Da nimmt auch schon jemand freundlich Augenkontakt auf, der beim Malen neuer Organigramme z.B. der buntenBahn vermutlich Security Bahnhof Force oder Service Schnulli Dispatcher hieße. Der glücklicherweise einfach  nur aufmerksame und freundliche Herr geleitet mich, weil er die Lösung auch nicht sofort erkennt zur Info, wo er eine Kollegin bittet, mir Werkzeug für die Öffnung der Uhr zu geben. Für den Fall, dass das nicht ginge, nennt er namentlich ein Geschäft in dem Center, welches die Batterie auch komplett austauscht. Nach 60 ungeschickten Sekunden der Uhrenfolter durch den Schreiber dieses Beitrags gibt der Deckel der Uhr als Klügerer nach und gibt den Blick auf das Austauschobjekt frei. Die Dame von der Info bringt mich zum Regal, drückt mir die passende Batterie in die Hand und fragt zum Abschied, ob sie die Altbatterie für mich entsorgen soll. Da ich eh an der Kasse vorbei muss, mache ich das natürlich selbt. Dort werde ich für meinen "Großeinkauf" im Wert von 2,25 Euro von der dritten Person nett und persönlich behandelt. Ja, so war das bei Conrad. Und wenn ich mal was größeres brauche, gehe ich sicher wieder dort hin! Und Sie?

Nachricht vom 28 März 2007.
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Bin ich Deutschland?


Eines der pointierten Ergebnisse der Global Entrepreneurship Monitor 2006 (GEM) finde ich so wichtig, dass ich es hier zum Gegenstand einer kurzen Nachricht mache. Und natürlich möchte ich dazu aufrufen, Ideen zu sammeln, um etwas gegen den u.a. dort beschriebenen Mißstand zu tun. Ich habe hier mal ein öffentliches Brainstorming angelegt und hoffe, dass sich viele daran beteiligen.

Übrigens hoffe ich stark, dass ich nicht zu den rückwärts denkenden oder gehenden gehöre…

Nachricht vom 27 März 2007.
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mobile Werbung zum Ausprobieren


Das Team von oheisa bietet zu mir noch nicht vorliegenden Konditionen an, ihre mobilen Werbeträger auszuprobieren. Das Probefahrt benannte Konstrukt finde ich eine ausgesprochen innovative und Vertrauen schaffende Maßnahme. Wo doch große Teile der klassischen Werbung aus vielen ihrer Angebote ein Geheimnis machen, falls man als kleiner oder mittlerer Interessent denn überhaupt ein ordentliches Angebot vorgelegt bekommt… Zugegebenermaßen ist mir ein solches Testangebot auch deshalb so sympatisch, weil das Schaubacken der Lösungsbäcker ja auch den Aspekt des Testens für eine halbe Stunde beinhaltet, bevor der eine oder andere Kunde sich überlegt, auch darüber hinaus mit uns zu arbeiten. Nun hoffe ich natürlich, dass der eine oder andere Probefahrer seine Erfahrung mit den oheisa Werbeträgern auch aufschreiben und uns Neugierige daran teilhaben lässt.

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Nachricht vom 26 März 2007.
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40 Gigs in 40 Tagen, allesaußergewöhnlich bald in Berlin?


Anja Förster und Peter Kreuz als notorische Neu- und Andersdenker von allesaußergewöhnlich lassen Interessenten an ihrem Auftritt via Aufruf zur Buchung in einem fest definierten Zeitraum entscheiden, wann sie wo sein werden. Die genauen Spielregeln für ihren genialen Ansatz, sich auch mühsamer Planungsentscheidungen zu entledigen, findet der Leser hier.

Und nun hofft der Lösungsbäcker, dass mindestens ein Berliner Unternehmen pfiffig genug ist, bei dem Angebot zuzuschlagen. Sollte dieses Unternehmen den Lösungsbäcker als Dank für diesen Hinweis auf die Gästeliste für die bestimmt interessante Veranstaltung setzen, freute er sich. Und die im Geiste mir verwandten Autoren haben ja auch noch die Möglichkeit, den Lösungsbäcker mit einem Rezensionsexemplar ihres Buches zu erfreuen…

Nachricht vom 23 März 2007.
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BuchRezension Munterrichtsmethoden


Das im Schilling Verlag erschienene Buch von Harald Groß, Betty Boden und Nikolaas Boden liegt bereits eine ganze Weile bei mir. Aus hier unwichtigen Gründen habe ich darüber bis jetzt noch nichts geschrieben. Nun aber muss es raus.

Der Untertitel 22 aktivierende Lehrmethoden für die Seminarpraxis sagt viel über die Zielsetzung des Buchs. Und ich finde, dass das Buch dem sehr gut gerecht wird. Allein das Inhaltsverzeichnis mit den Namen der Methoden lässt aufblitzen, dass da Menschen tief in der Materie stecken und Spaß an Ihrer tagtäglichen Arbeit und an der Produktion des Buches hatten. Würden Bücher mal immer mit dieser erfreulichen Motivation geschrieben…

Im übrigen bin ich der Ansicht, dass dieses Buch auch für Menschen außerhalb des Seminarmarktes sehr interessant sein kann. Haben Sie nicht auch mal einen längeren Vortrag, eine Einleitung vor wenig aufmerksamem Publikum oder ähnliche "Sendersituationen eins zu viele" zu gestalten? Dann lassen Sie sich inspirieren von dem, was das Autorentrio für Sie Nützliches zusammengetragen hat.

Ich hatte im Jahr 2005 das Vergnügen, ein für mich sehr ertragreiches zweitägiges Seminar bei Betty Boden mitgemacht zu haben. Da habe ich eine Frau erlebt, deren Lachen genauso in Erinnerung geblieben ist wie ihre motivierende Art, sich in einer dynamisch arbeitenden Gruppe einzubringen.

Mal wieder hat der Lösungsbäcker kommerziell nichts von dieser BuchRezension. Natürlich würde er sich glatt mal auf ein Essen einladen lassen, um zu erfahren, was es denn Neues von den Buchmachern gibt und ob sie zufrieden mit der Resonanz des Marktes sind. 

Nachtrag 1
Zu meinem Vergnügen hat mich eines Tages erst eine E-Mail und im Anschluss tatsächlich eine nette Einladung zur MIttagspause mit Betty Boden erreilt, die wir auf das Vergnüglichste im Doubleeye bei köstlichem Kaffee und der dort so schön proffessionellen und gemütlichen Athmosphäre ausklingen ließen. Der zuvor aufgesuchte Foodprovider muss sich die Mundpropaganda erst noch erarbeiten.

Nachtrag 2
Zu meiner erweiterten Freude kann ich 7 Monate nach dem Erscheinen des Originalartikels feststellen, dass per November 2007 die Munterrichtsmethoden und die sie tragenden Akteure ein Businessblog auf der Businessblogplattform bblogs.de betreiben. Hier steht er. Also war das Mittagessen mit Betty Boden letztlich nicht nur nett und lecker sondern auch eines mit Folgen. Fein!

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Nachricht vom 20 März 2007.
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