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'SchauBacken' Kategorie

BuchRezension Corporate Blogs vom Autor Klaus Eck


Das von der orell füssli Verlag AG verlegte Werk trägt den vollständigen Titel „Corporate Blogs – Unternehmen im Online-Dialog zum Kunden“. Wenn das mal nicht nach angehendem Standardwerk klingt…

Der pr-blogger Klaus Eck hat mit der ihm eigenen Sorgfalt und in klarer Sprache all das zusammengefasst und bewertet, was sich jede Firma zum Thema fragen sollte, um nicht vom digitalen Zug der Zeit über(BLOG)ROLLt zu werden. Dabei setzt das Buch erfreulich wenig technische Kenntnis voraus, um es mit großem Gewinn lesen und für eigene geschäftliche Zwecke einsetzen zu können. Als besonders hilfreich empfand ich bei der Lektüre, dass der Autor in klar heruntergebrochenen Arbeitsschritten hilft, die real stattfindende Zeitenwende hin zum modernen und digitalen vernetzten Kommunizieren anzugehen. Die Art und der Umfang an - blogüblichen aber buchunüblichen – Beispielgeschichten und -seitenverweisen verhilft auch dem digitalen Gelegenheitsnutzer zu gut verständlichen und interessanten Einstiegspunkten in die Materie.

Worüber ich noch leicht im Unklaren bin, ist die Frage, wie wörtlich ich das oft für Unternehmen einer bestimmten (gefühlten?) Mindestgröße verwendete „corporate“ nehmen soll. Manches kmU könnte bei einer vollständigen Auflistung aller todos und der absolut handfest nützlichen Checklisten des Buches den zu betreibenden Aufwand für ein Blog zu hoch einschätzen. Das wäre wirklich schade um dann nicht mit anderen geteilte Inhalte. Aber vielleicht befindet sich genau da eine Trennlinie zwischen mächtigen corporate blogs und kleineren Businessblogs, so wie es zunächst eine viel grundlegendere zwischen kommerziellen und nichtkommerziellen gibt.

Ich fazitiere also wie folgt: Das im schick daherkommenden Buch gebündelte und zum großen Teil direkt anwendbare Wissen können sehr viele Firmen für den Preis von 19,90 Euro realistischerweise nicht einmal allein recherchieren. Also stellen Sie es sich lieber gedeckelt ins Bücherregal, falls Sie es nicht gleich in Griffweite auf dem Tisch liegen lassen.

Das Rezensionsexemplar wurde mir auf meine Anfrage bei Klaus Eck vom Verlag dankenswerterweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Darüber hinausgehende wirtschaftliche Vorteile habe ich als Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath nicht. Außer ich bekomme doch noch mal ´nen Kaffee zu unserem Lösungsgebäck dazu spendiert… 8-)

Nachricht vom 13 März 2007.
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Rezensionsandrohung


Das gelegentliche Eingehen interessanter Bücher bei Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath führt nun dazu, dass ich mit Rezensionen drohen muss. Ich wollte mit der ersten nicht einfach so hereinplatzen und warne hiermit vor. 8-) Es ist ja grundsätzlich wohl klar, dass ich das jeweils neu erworbene Wissen gern wieder mit den Lesern der Seite teilen möchte. Wer übrigens als Autor meint, dass sein Buch hier besprochen gehört, weil es für die Leser dieser Seite interessant sein könnte, sende gern ein Rezensionsexemplar in die Reuchlinstraße 2a in 10553 Berlin an mich. 

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Nachricht vom 8 März 2007.
Kategorie: SchauBacken | Keine Komentare »

BDU-Geschäftsführer Christoph Weyrather und sein Lob


Nachdem die Überschrift "Lösungsbäcker - jetzt auch BDU gecheckt 8-) " aus der folgenden kursiv gestellten Äußerung herauszulesen wohl um Baguettelängen zu weit ginge, versuchen wir es mal mit einem überprüfbaren Zitat aus der Ausgabe 10/2006 der Zeitschrift training aktuell. Das heisst, falls die OCR Software es hinbekommen hat, alle Buchstaben des Papierbelegs brav zu erkennen:

Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) sieht im neuen Angebot „keinen Wettbewerb zur klassischen Beratung", wie BDU-Geschäftsführer Christoph Weyrather betont. Als „prima Werbeidee" lobt er den Start der Lösungsbäcker. „Aber jetzt muss die Praxis zeigen, wie gut die Beratung ist", so Weyrather. Der Unternehmensberater hofft, dass die Analogie des Backens nicht die ganze Arbeit der Lösungsbäcker durchzieht: „Gute Beratung darf nicht nach immer dem gleichen Rezept vorgehen, sondern muss individuell sein."

Wir sagen zunächst brav danke. Und merken sanft seufzend an: Ach hätte Herr Weyrather vom BDU doch zusätzlich das snackhafte unseres Angebots als Ergänzung zum üblichen Mehrgängeangebot der Kollegen noch gelobt. Oder hätte er was dazu gesagt, dass die in der Wahrnehmung vieler KMUs oft klischeehaft beäugte Unternehmesnberatung nun auch in der peppigen Wolke Web 2.0 angekommen ist. Hat er aber nicht, wie wir hier feststellen. Aber vielleicht können wir ihn ja noch locken, unsere auch für ihn offene Kommentarfunktion dieses Artikels zu nutzen. Das wäre schön. Die Lösungsbäcker lieben nämlich den Dialog!

Nachricht vom 28 Februar 2007.
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podcast.de stellt eine tolle KMU Frage!


Der ebenso sympatische wie umtriebige Macher von podcast.de Fabio Bacigalupo wendet sich mit einer echten Steilvorlage für alle Leser aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an uns: "Welche Chancen habe ich als KMU durch die regelmäßige Veröffentlichung eines Podcasts?"

Für alle Leser mit der Frage, was denn ein Podcast ist, empfehle ich die Lektüre dieses Artikels aus der Wikipedia. Wäre doch schade, wenn Sie eine Chance für Ihr Unternhehmen ausliessen, weil Sie im Überangebot englischer Begriffe für teilweise tolle Dienste und Produkte dieses nicht richtig einschätzen können.

Bei dem, was mir bereits ohne einen Moment des Nachdenkens dazu alles einfällt, drängt sich die Anlage einer Liste auf, die vielleicht später noch von mir oder via Kommentar von Lesern ergänzt werden kann:

  • Podcasting ist spätestens mit der Massenverbreitung von DSL ein überdurchschnittlicher Wachstumsbereich, was Hörerzahlen angeht. Wo etwas wächst, sollte ein KMU immer schauen, ob und wie es für das eigene Unternehmen zielführend dabei sein kann.
  • Ein KMU kann sich mit inhaltlich ordentlich aufbereiteten Podcast preiswert profilieren und damit mindestens teilweise auf klassische teure Werbung verzichten. Die Gründe für den Verzicht in Sachen Flyer, Plakate usw. liegen auf der Hand bzw. sind hier nachlesbar.
  • Noch sind Podcasts in der Wahrnehmung vieler Menschen etwas besonders fortschrittliches. Und wer diese neue Kulturtechnik als Firma regelmäßig professionell einsetzt, zeigt Kompetenz in Sachen Neuerungen, was von möglichen Kunden in der Einschätzung auch auf das eigene Geschäft übertragen wird.
  • Die Zeit von der Idee bis zum hörfertigen Beitrag kann sehr kurz gehalten werden, so dass ein KMU Flexibilität gewinnt, ggf. auch schnell mit Aussagen an den Start zu kommem, statt erst noch mit einem Grafiker und dann noch dem Drucker oder anderen Dienstleistern um Termine ringen zu müssen.
  • Je nach Anspruch an die technische Qualität des Podcasts ist relativ wenig Equipment nötig, um loszulegen. Es handelt sich bei regelmäßiger Nutzung dieser Technik also auch um eine sehr kostengünstige Methode.
  • Podcaster sind ähnlich wie Blogger soziale Wesen mit einem meist offenen Kommunikationsverhalten. Somit ist die Chance gut, mit offenen Ohren und Augen auf ähnlich denkende Menschen zu stoßen und seine eigenen Netzwerke vergrößern zu können.

Zu Ende der spontan erstellten Liste der für Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath offensichtlichsten Antworten sei gestanden, dass wir auch schon überlegt haben, wann und wie wir als Podcaster auf Sendung gehen. Es ist vermutlich nur noch ein Frage der Zeit, wann man das eine oder andere von uns auf podcat.de finden kann.

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Nachricht vom 23 Februar 2007.
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GuteTat Marktplatz, Einlösung mit aktion weitblick gGmbH


Liebe Weitblicker, der Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath gesteht: Ich habe bei diesem Wesitecheck das Gefühl, nicht ganz das gewünschte oder erwartete Ergebnis liefern zu können. Das kommt ungefähr wie folgt zu Stande: Die Menge der auf der Seite angebotenen Inhalte kommt mir riesengroß vor. Und es hat mich bei der Frage nach der Weiterentwicklung der Seite schlicht überfordert. Und diesen Effekt der Überforderung kann ich mir bei unvorbereiteten Besuchern der Webseite problemlos ebenso vorstellen. Und das wäre schade.

Der beste Ansatz, den ich in dieser Situation anbieten kann, ist die Abstraktion von einzelnen Inhalten hin zu einem Prozess, wie entweder eine neue Seite entstehen könnte oder aber klar wird, was an der Seite geändert oder ergänzt oder entfernt werden sollte. Mein radikaler Vorschlag ist nun der einer strikt nutzerorientierten möglichst einfachen Navigation, was die aus meiner Sicht zu komplexe Matrix aus Navigation links plus die Knopfleiste im Hauptfenster überflüssig machen könnte. Ein erster Ansatz für eine solche Restrukturierung könnte sein: für Teilnehmer, für Bewerber, für Besucher, für Sponsoren, …

Und das bislang unter Kurz-Info versteckte Credo der Einrichtung gehört a) auf die Startseite und b) vielleicht noch ein wenig gestrafft. Unter Geschäftsleuten ist ein weit verbreiteter guter Brauch, sich in jeweils maximal 2 Minuten selbst auf den Punkt vorzustellen. Und der Internetnutzer ist ein zunächst unsichtbarer Partner, der Ihnen oft noch weniger Zeit schenkt, bis er sich zwischen weiterlesen und wegklicken entscheidet. Nutzen Sie diese Zeit, den Besucher mit einem Mix aus Inhalt und Emotionen so zu fesseln, dass er danach noch gern nach dem sucht, was für ihn wichtig ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt unabhängig von der Frage, ob die Seite schrittweise weiterentwickelt, stark umgebaut oder völlig neu entwickelt wird: Das wichtigste an Ihrem Projekt scheinen mir die es tragenden Menschen bzw. die betreuten Menschen zu sein. Zeigen Sie nach Möglichkeit einige Bilder dieser Gesichter und verbiden diese mit Aussagen. So wird die Seite lebendiger und im wahrsten Sinne des Wortes menschlicher.

Wenn es übrigens bereits in der Vergangenheit schwer war, schnell mal eine Ankündigung für eine Veranstaltung auf die Seite zu stellen, ohne dafür Dritte zu bemühen und vielleicht sogar Geld ausgeben zu müssen, wäre eine Beschäftigung mit der Frage anzuraten, ob aus der klassischen Webseite nicht sogar ein Blog gemacht werden sollte. Aber das ist ein so weites Thema, dass es an dieser Stelle zu viel wäre.

Ich hoffe, dass meine Überlegungen dazu beitragen, dass Ihr Projekt sich zukünftig alten und neuen Besuchern mit der Seite noch besser und zeitgemäßer präsentieren wird und Ihre Arbeit die inhaltliche und finanzielle Anerkennung erfährt, die ihr zusteht.

Nachricht vom 22 Februar 2007.
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Businessblog Workshop in der .garage Berlin 2007


Mit großem Spaß an der Sache und vor einem munteren Auditorium mit teils unterschiedlichen Wünschen haben die Lösungsbäcker Christian Fenner und Knut O.E. Pankrath den bereits früher auf dieser Seite angekündigten Vortrag gehalten. Besonders interessant aus Referentensicht waren u.a. die aha-Erlebnisse, wenn Zuhörer offensichtlich den Kern der Botschaften herausfiletiert hatten, der sie in ihren geschäftlichen Bemühungen voran bringen kann. Schön war es auch, dass ein offenbar treuer Leser des Businessplanblogs durch die Vorankündigung der Veranstaltung sowohl die Idee der garage und der Lösungsbäcker kennengelernt hat und wir wieder einen unserer Leser persönlich getroffen haben.

Nachricht vom 20 Februar 2007.
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Autos + Weine Autovermietung und Weinhandlung GmbH- ein Dankeschön


oder auch: Großer Service in kleinem Laden

Der Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath verlegt seinen privaten und geschäftlichen Lebensmittelpunkt von Friedenau nach Tiergarten. Zu diesem Behufe lieh er von der Autos + Weine Autovermietung und Weinhandlung GmbH ein für den Transport von Möbeln geeignetes Fahrzeug, welches zu 18:00 am Samstag zurückzugeben war, weil der nächste Kunde ähnliche transportorientierte Gelüste hatte. Wären der Fahrzeugschlüssel und die Papiere nicht im Fahrzeug eines meiner fleissigen Umzughelfers liegengeblieben, wäre das auch leicht machbar gewesen…

Beim Eintreffen im mit zwei Mann besetzten Ladengeschäft wurden nach der Beichte dieses Problems ruhig und zielgerichtet folgende Dinge getan:

  • Meiner allerliebsten LKW-Lenkerin wurde ein Ersatzschlüssel zur Abholung des Fahrzeugs überreicht.
  • Der Folgekunde für das Fahrzeug wurde umgehend telefonisch verständigt, dass das Fahrzeug etwas später zur Verfügung stehen würde (letzlich waren es weniger als 15 Minuten Verspätung) und dass er erneut angerufen würde, wenn es denn da sei.
  • Mir wurde für die Wartezeit eine Zeitung angeboten und ich habe mit einem gewissen Vergnügen beobachten können, wie offensichtlich alltagsgestählte Profis mit all den kleinen Überraschungen umgehen, die noch mit anderen Fahrzeugrückgaben verbunden waren.
  • Es wurde uns freundlicherweise angeboten, die auch nach Rückgabe des Fahrzeugs noch fehlenden Papiere und den Schlüssel erst am Sonntag abzugeben, was uns einen komplizierten abendlichen Logistikkraftakt erspart hat.

Ich finde, dass das wirklich klasse war! Gekostet har es das Unternehmen zwei kurze Anrufe und etwas mehr Freundlichkeit und Souveränität als ich zunächst erwartet habe. Und die positive Wirkung kann sich jeder selbst ausmalen…

Nachricht vom 13 Februar 2007.
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Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf informiert Leser über Lösungsbäcker


Die Lösungsbäcker hatten beim Stiftung Gute-Tat.de Marktplatz teilgenommen und hier auch darüber berichtet. Im Rahmen einer der dort getroffenen Vereinbarungen haben wir die Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf hier kostenlos beraten. Als vereinbarte Gegenleistung hat nun die Stadtteilzeitung über die Idee und Arbeit der Lösungsbäcker berichtet. Auf der Seite 3 dieses Dokuments können Sie sich selbst davon überzeugen. Vielleicht lassen Sie sich ja auch verleiten, das mit viel Engagement und überschaubaren finanziellen Mitteln sympatisch gemachte Blatt insgesamt zu studieren…

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Nachricht vom 1 Februar 2007.
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GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit namessuchender Kita


Die hier bearbeitete Aufgabenstellung ist eine wirklich tolle, wenn sie auch den Zeitrahmen ganz hübsch überzogen hat… Eine Kita in Berlin ist auf der Suche nach einem neuen Namen, der den Schwerpunkt im Bereich Sport / Gesundheit / Bewegung erkennen lässt. Regionale Eigenheiten, eine besondere Geschichte bezüglich der Gründung oder andere einarbeitbare Informationen ließen sich in einem unsere Aufgabe spezifizierenden Telefonat nicht heraus bekommen. Also folgt hier eine Liste mit Ideen, die wir dem Kunden auf Wunsch natürlich weniger öffentlich als diese Seite hier gern en Detail erklären. Die hoffentlich die interne Namenssuche befruchtenden Vorschläge sind hier in der Reihenfolge ihrer Entstehung aufführt.

  • vitaMinies
  • SportFlocke
  • vitaNest
  • SportBau
  • Energo
  • Elan Junior (Schriftanordnungsidee vorhanden)
  • Vitamin S
  • KinderBewegung (Schriftanordnungsidee vorhanden)

Sollte einer der Namen unverändert oder im Kern bei der Kitataufe zum Einsatz kommen, lasse ich mich gern einladen, um der Zeremonie beizuwohnen und den Lesern der Seite ein Bilddokument davon zu präsentieren. Gute Gedanken und eine gute Hand bei der Entscheidung wünscht Ihnen der Lösungsbäcker Knut O.E. Pankrath.

Nachricht vom 29 Januar 2007.
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GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit Stadtteilzeitung


Hagen Ludwig von der Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf  hat uns hiermit gefordert:

"Die Stadtteilzeitung erscheint in einer Auflage von 10000 Stück mit 10 Ausgaben pro Jahr. Sie ist kostenlos und wird in Steglitz-Zehlendorf in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und anderen Einrichtungen ausgelegt. Ein Feedback von den Lesern zur Zeitung erhalten wir direkt über einige Leserbriefe, Lösungszuschriften zum Kreuzworträtsel und indirekt über Anzeigenkunden, Rückmeldungen von Besuchern von Vereinsveranstaltungen und übers Hörensagen. Wir möchten aber mehr …! Wie können wir mit einem vertretbaren Aufwand ein aussagekräftiges Feedback zu Inhalt und Form unserer Zeitung von der Leserschaft erhalten? Wen erreicht unsere Zeitung überhaupt, was gefällt bzw. gefällt nicht, was wird gewünscht…? Mit dieser Frage haben wir uns im erweiterten Redaktionsteam schon einige Male beschäftigt, haben aber noch keine befriedigende Lösung gefunden. Vielleicht lässt sie sich ja backen?"

Knut O.E. Pankrath schlägt folgende Möglichkeiten bzw. eine Kombination davon vor:

  • Polarisieren Sie im redaktionellen Teil und verbinden Sie das mit handfesten Interessen Ihrer Leser

In jedem Kiez findet sich ein Thema, zu dem sich Personen Pro und Contra einbringen können oder wollen. Als theoretisches Beispiel: "Soll für den Fall, dass nur Finanzen für eine Aktivität reichen lieber A oder B gemacht werden?" Dann für Position A und B jeweils einen Fürsprecher finden, 300 Zeichen Platz geben und zum Schluß die Leser bitten, auf allen bestehenden und ggf neuen Kanälen Stellung zu beziehen.

  • Lassen Sie Ihre Leser einen Teil der Arbeit machen

Eine Stadtteilzeitung lebt auch von Geschichten mit Lokalkollorit. Fordern Sie - mit oder ohne eine handfeste kleine Belohnung - Ihre Leser auf, Ihnen Vorschläge für vorzustellende Firmen, Produkte, Dienstleistungen, Personen der Geschichte oder Zeitgeschichte aus dem Einzugsbereich zuzusenden. Die bunte Mischung aus dezentral recherchierten Künstlern, Gewerbetreibenden und Sportlern sowie Dingen und Veranstaltungen dürfte manche Überraschung bringen.

  • Beteiligen Sie Ihre Leser - bis hin zu "echten" Entscheidungen

Ein besonders gelungenes Beispiel für die Abgabe einer üblicherweise höchst eigenen Entscheidung in die Hände seiner Leser/Nutzer habe ich bei einem Autor gefunden, der zunächst aufgefordert hatte, einen Entwurf für ein Titelblattwettbewerb zu entwerfen und dann darüber hat öffentlich abstimmen lassen. Meine Bewertung dieser Story und den Link zum Autor finden Sie hier.

  • Seien Sie ungewöhnlich - auch in der Erreichbarkeit

Redaktionssitzungen sind konventionell etwas Geheimes, wo Leute fernab von den zu adressierenden Lesern Bleistifte kauen und mehr oder minder relevante Themen beschließen oder Entscheidungen über das Erscheinungsbild des Mediums treffen. Machen Sie doch mal - mit ausreichendem Vorlauf für die Bekanntgabe von Ort und Zeit - eine öffentliche Redaktionssitzung, wo das Publikum beratend oder sogar entscheidend mit dabei sein darf. Das ist dann natürlich gleich wieder ein prima Beitrag.

  • Nutzen Sie zur Unterstützung der Printausgabe das Internet stärker

Ob es die Nutzung von Forenfunktion, die Einbindung von Abstimmungen ("votes") oder ein (un)regelmäßiger Chat mit Redaktionsmitgliedern oder sonstigen Personen ist. Die meisten dieser Funktionen sind kostenlos an eine bestehende Webseite anbindbar und sind bei sporadischem Einsatz auch eine Abwechslung zur papiergebundenen Arbeit.

Ich schaue nach gern überschrittener Zeit für Ihre Frage auf ein buntes Brötchenkörbchen von Lösungsempfehlungen und hoffe, dass sie Ihnen munden und das gewünschte Ergebnis brigen werden.

Nachricht vom 30 November 2006.
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