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'SozialBack' Kategorie
Gemeindearbeit für die Domgemeinde Lübeck
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Kunde: Domgemeinde Lübeck, Dom zu Lübeck
Frage: Wie vereinfachen wir unsere Gemeindearbeit sinnvoll mit dem Internet?
Lösung von Christian Fenner:
Ausgangssituation:
Die Domgemeinde Lübeck ist eine der größten evangelischen Kirchen Norddeutschlands. Ihre Tätikeitsfelder sind wie bei jeder grossen Kirchengemeinde mannigfaltig: Gottesdienste, Taufen, Konfirmationsunterricht, Trauungen, Seniorenarbeit, Beerdigungen, Reisen, Feste, Bibelkreis, Kindergarten,Feste(z.B. zu besonderen Festtagen), etc.. Darüber hinaus werden Kirche und Gemeindehäuser als Aufführungsorte für Konzerte (grosser Konzerte, Oratorien, etc.) verwendet und Führungen gegeben (der Lübecker Dom wurde 1173 erbaut).
Zielgruppen:
- Gemeindemitglieder jeden Alters
- Menschen, die neu in die Gemeinde kommen aktiv Mitglieder werden wollen
Lösung(en):
1. Was die Gemeindearbeit durch die Nutzung des Internet erleichtert.
Anmeldungen
Zu Veranstaltungen, Reisen, etc können über ein Formular generiert werden. Dieses Formular kann von einem Verantwortlichen angepasst werden und ist zusätzlich als pdf-Datei ausdruckbar, sodass auch eine ausdruckbare Vorlage ohne Zusatzarbeit erstellt wird.
Fotos
- Die Gemeinde erstellt ein Fotoalbum bei www.flickr.com, in das es alle Bilder einer Reise in voller Auflösung einstellt. Die Bilder bleiben privat, da sie im nicht öffentlichen Bereich nur eingeladenen Gemeindemitgliedern zur Verfügung stehen. Gemeindemitglieder können sich die Bilder herunterladen, ausdrucken oder einen Fotoservice verwenden.
Gemeindezeitung ("Gemeindebrief")
- Der Gemeindebrief wird mit einem Newslettersystem per eMail versendet - so spart man sich Druck- und Verteilerkosten
Links, die im interaktiven Gemeindebrief enthalten sind, werden über www.snipurl.com angelegt, sodass man eine Statistik hat und sehen kann, auf welchen Link am meisten geklickt wurde und Rückschlüsse zu Interessen der Leser schliessen kann.
2. Was die Gemeindearbeit durch die Nutzung des Internet erweitert.
Merchandise - verkaufbare Artikel
Durch den Erlös von T-Shirts, etc. hat man
a) zusätzliches Einkommen ohne Investitionskosten (da z.B. das T-Shirt erst gedruckt wird, wenn es gekauft wurde) und vergrössert
b) die "Oberfläche", in dem die verkauften Artikel Werbung für die Kurche bedeuten.
c) kann man z.B. einen Designwettbewerb als Aktion starten und damit z.B. ansonsten schwerer zu begeisternde Jugendliche motivieren.
Wie geht das konkret? Man erstellt einen Shirtshop z.B. bei spreadshirt.de , läd die Aufdrucke hoch, legt einen Preis fest, den man pro Artikel erhalten möchte und bekommt einen Shop generiert, den man mit der eigenen Seite verlinken kann.
Gesammelte Predigten als Buch herausgeben
- bei z.B. lulu.com eine Worddatei einreichen und ein Buchdaraus erstellen, welches "on demand" gedruckt wird..
Predigten aufnehmen und als Podcast veröffentlichen.
So können auch Menschen, die nicht in die Kirche gehen können, "dabeisein"mehr Infos unter: http://www.podcast.de/produzieren/
Veranstaltungen, die Rechte-frei sind (also GEMAfrei), z.B. Gottesdienste, Bibelkreise, Versammlungen als Skypecast veröffentlichen
Hierzu ist eine DSL Verbindung am Ort der Veröffentlichung nötig. Über diese kann man bis zu 100 Menschen kostenlos über den Internetdienst Skype an seiner Versammlung/seinem Konzert oder sonstigen Veranstaltung beteiligen - entweder als passiven Zuhörer oder als aktives Versammlungsmitglied (Fragesteller, Interviewer, etc.) mehr infos unter: https://skypecasts.skype.com/skypecasts/home
Reisetagebücher als Weblog von Gemeindemitgliedern veröffentlichen lassen
Dazu benötigt man ein Weblogsystem wie z.B. wordpress.org und kann von nun an Gemeindemitglieder eine kleine oninezeitung schreiben lassen.
Dies sind nur ein paar Beispiele - eine umfangreichere Liste stelle ich bei Bedarf gern zur Verfügung.
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Nachricht vom
29 August 2006.
Kategorie:
SchauBacken, SozialBack |
1 Komentar »
Anschubfinanzierung für LSSV Bildungsflohmarkt
Judith Fritzsche Präsidentin des LSSV e.V. hat folgende Aufgabenstelllung:
Ausgangslage
Der LSSV e.V. ist ein Verein, der die Bildung von sozial schwach gestellten Kindern und Jugendlichen Berlins fördert. Wir planen zur effektiven Kommunikation unserer Ziele den Bildungsflohmarkt (BFM). Hierzu benötigen wir dringend 1.000 EUR für den Bau eines speziell für den BFM entwickelten Marktstandes. Der BFM ist ab Schuljahr 2007/08 als zentrales Finanzierungselement für die Ziele des LSSV vorgesehen.
Die Kernfrage
Wer kommt als Spender/Finanzier in Frage und wie sollten wir auf diesen zugehen?
Knut O.E. Pankrath antwortet wie folgt:
Sehr geehrte Frau Fritzsche,
ich fasse Ihre Frage dahingehend auf, dass es zunächst um die initiale Projektfinanzierung geht und es bereits eine grundsätzliche Strategie zum Einsatz des Bildungsflohmarktes gibt.
"Tue gutes und rede darüber" ist die einfachste Verbindung Ihres Projektes zu denen, die in Teilen oder insgesamt die Finanzierung der Standentwicklung übernehmen könnten. Zentrales Werkzeug zur Gewinnung dieser Person(en) könnte ein Dokument sein, in dem folgende Informationen kurz und allgemeinverständlich - optimalerweise auf einer Seite - zu finden sein sollten:
- Was hat der Verein bislang schon getan?
- Welche Personen oder Personengruppen haben bereits von der Arbeit des Vereins profitiert?
- Was genau ist der Bildungsflohmarkt?
- Welche ggf. zusätzlichen Vereinsziele sollen aus den damit eingeworbenen Mitteln unterstützt werden?
Anzubieten haben Sie als sozial engagierter Verein ein abfärbendes gutes Image, das sich gern auch größere Unternehmen zu Nutze machen wollen, die beispielsweise geografisch oder inhaltlich einen verständlichen Bezug zu Verein und seinen Zielen herstellen können. Schulbuchverlage, Lernsoftwarehersteller, Versorger und Stiftungen fallen mir da als erste ein. Ich würde mit offenen Karten pielen und maximal einem Dutzend Unternehmen anbieten, sich die Rolle des Entwicklungssponsors zu sichern. Sollte es nicht machbar erscheinen, die benötigte Summe mit einem Unterstützer einzuwerben, wäre es zu überlegen, an Stelle dieses Königsweges mit einem Partner die Summe auf gleiche Anteile zu splitten, die auch von privaten Gönnern gegen Spendenquittung aufgebracht werden können.
Ein besonders kostengünstiges und mächtiges Medium für die Verbreitung der Botschaft von der Partnerschaft zwischen Ihrem Verein und einem Sponsor ist ein Blog, der sich einfach in eine Webseite einbauen lässt. Es findet sich bestimmt ein Vereinsmitglied mit "flotter Schreibe", der diese Nachricht und auch andere für die Öffentlichkeit interessante Nachrichten auf den Punkt bringt und veröffentlicht. Eine Namensnennung des Sponsors mit Verlinkung auf dessen Homepage dürfte eigentlich genug Gegenleistung für den genannten Betrag sein. Vielleicht räumen Sie dem Sponsor als weiteren Anreiz noch ein, dass er VOR allen anderen Interessenten für Marktstände des Flohmarktes welche buchen kann und bei der Aufstellung einen besonderen Standort wählen darf.
Als Ansprechpartner für den Erstkontakt mit den Firmen würde ich telefonisch recherchieren, welcher Vorstand für Sozialsponsoring zuständig ist und um einen persönlichen Termin bitten, um das eine-Seite-Bildungsflohmarkt-Dokument vorzustellen und danach zu vereinbaren, wann man sich trifft, um ggf. Einzelheiten zu klären.
Ich wünsche Ihnen für das Projekt alles Gute!
Knut O.E. Pankrath
Nachricht vom
29 August 2006.
Kategorie:
SozialBack |
1 Komentar »
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