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GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit Stadtteilzeitung


Hagen Ludwig von der Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf  hat uns hiermit gefordert:

"Die Stadtteilzeitung erscheint in einer Auflage von 10000 Stück mit 10 Ausgaben pro Jahr. Sie ist kostenlos und wird in Steglitz-Zehlendorf in öffentlichen Einrichtungen, Geschäften und anderen Einrichtungen ausgelegt. Ein Feedback von den Lesern zur Zeitung erhalten wir direkt über einige Leserbriefe, Lösungszuschriften zum Kreuzworträtsel und indirekt über Anzeigenkunden, Rückmeldungen von Besuchern von Vereinsveranstaltungen und übers Hörensagen. Wir möchten aber mehr …! Wie können wir mit einem vertretbaren Aufwand ein aussagekräftiges Feedback zu Inhalt und Form unserer Zeitung von der Leserschaft erhalten? Wen erreicht unsere Zeitung überhaupt, was gefällt bzw. gefällt nicht, was wird gewünscht…? Mit dieser Frage haben wir uns im erweiterten Redaktionsteam schon einige Male beschäftigt, haben aber noch keine befriedigende Lösung gefunden. Vielleicht lässt sie sich ja backen?"

Knut O.E. Pankrath schlägt folgende Möglichkeiten bzw. eine Kombination davon vor:

  • Polarisieren Sie im redaktionellen Teil und verbinden Sie das mit handfesten Interessen Ihrer Leser

In jedem Kiez findet sich ein Thema, zu dem sich Personen Pro und Contra einbringen können oder wollen. Als theoretisches Beispiel: "Soll für den Fall, dass nur Finanzen für eine Aktivität reichen lieber A oder B gemacht werden?" Dann für Position A und B jeweils einen Fürsprecher finden, 300 Zeichen Platz geben und zum Schluß die Leser bitten, auf allen bestehenden und ggf neuen Kanälen Stellung zu beziehen.

  • Lassen Sie Ihre Leser einen Teil der Arbeit machen

Eine Stadtteilzeitung lebt auch von Geschichten mit Lokalkollorit. Fordern Sie - mit oder ohne eine handfeste kleine Belohnung - Ihre Leser auf, Ihnen Vorschläge für vorzustellende Firmen, Produkte, Dienstleistungen, Personen der Geschichte oder Zeitgeschichte aus dem Einzugsbereich zuzusenden. Die bunte Mischung aus dezentral recherchierten Künstlern, Gewerbetreibenden und Sportlern sowie Dingen und Veranstaltungen dürfte manche Überraschung bringen.

  • Beteiligen Sie Ihre Leser - bis hin zu "echten" Entscheidungen

Ein besonders gelungenes Beispiel für die Abgabe einer üblicherweise höchst eigenen Entscheidung in die Hände seiner Leser/Nutzer habe ich bei einem Autor gefunden, der zunächst aufgefordert hatte, einen Entwurf für ein Titelblattwettbewerb zu entwerfen und dann darüber hat öffentlich abstimmen lassen. Meine Bewertung dieser Story und den Link zum Autor finden Sie hier.

  • Seien Sie ungewöhnlich - auch in der Erreichbarkeit

Redaktionssitzungen sind konventionell etwas Geheimes, wo Leute fernab von den zu adressierenden Lesern Bleistifte kauen und mehr oder minder relevante Themen beschließen oder Entscheidungen über das Erscheinungsbild des Mediums treffen. Machen Sie doch mal - mit ausreichendem Vorlauf für die Bekanntgabe von Ort und Zeit - eine öffentliche Redaktionssitzung, wo das Publikum beratend oder sogar entscheidend mit dabei sein darf. Das ist dann natürlich gleich wieder ein prima Beitrag.

  • Nutzen Sie zur Unterstützung der Printausgabe das Internet stärker

Ob es die Nutzung von Forenfunktion, die Einbindung von Abstimmungen ("votes") oder ein (un)regelmäßiger Chat mit Redaktionsmitgliedern oder sonstigen Personen ist. Die meisten dieser Funktionen sind kostenlos an eine bestehende Webseite anbindbar und sind bei sporadischem Einsatz auch eine Abwechslung zur papiergebundenen Arbeit.

Ich schaue nach gern überschrittener Zeit für Ihre Frage auf ein buntes Brötchenkörbchen von Lösungsempfehlungen und hoffe, dass sie Ihnen munden und das gewünschte Ergebnis brigen werden.

One Response to “ GuteTat Marktplatz, Einlösung Vereinbarung mit Stadtteilzeitung”

  1. Lösungsbäcker » Blog Archive » Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf informiert Leser über Lösungsbäcker says:

    […] Die Lösungsbäcker hatten beim Stiftung Gute-Tat.de Marktplatz teilgenommen und hier auch darüber berichtet. Im Rahmen einer der dort getroffenen Vereinbarungen haben wir die Stadtteilzeitung Steglitz-Zehlendorf hier kostenlos beraten. Als vereinbarte Gegenleistung hat nun die Stadtteilzeitung über die Idee und Arbeit der Lösungsbäcker berichtet. Auf der Seite 3 dieses Dokuments können Sie sich selbst davon überzeugen. Vielleicht lassen Sie sich ja auch verleiten, das mit viel Engagement und überschaubaren finanziellen Mitteln sympatisch gemachte Blatt insgesamt zu studieren… […]