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Markteintrittsstrategie für IT Beratung


Heiko Lübbe (kelfa) fragt: "Welche Tipps haben Sie für eine Markteintrittsstrategie für die IT Beratung?"

Knut O.E. Pankrath antwortet wie folgt:

Sehr geehrter Herr Lübbe,

um möglichen Mitbewerbern keines Ihrer Geschäftsgeheimnisse zu verraten, haben wir die uns vorliegende Schilderung Ihrer speziellen Vorüberlegungen und Ziele an dieser Stelle sehr verkürzt. Ihre oben stehenden Frage war zusammen mit diesen Informationen so offen, dass wir uns eingeladen fühlen, Einzelpunkte herauszugreifen, die in der zur Verfügung stehenden Zeit dieser Kurzberatung beantwortbar erscheinen.

Geschäftsmodell: Ich habe nach kurzer Durchsicht der uns gesendeten Links und Überlegungen noch nicht klar genug erkennen können, worin präzise "in 30 Sekunden zusammengefasst" der von Ihnen dem Kunden angebotene Mehrwert besteht. Dieser Punkt ist gerade für eine zielführende Antwort auf Ihre ursprüngliche Frage so wichtig, dass ich gern empfehle, an diesem so genannten "elevator pitch", der kürzest- und präzisestmöglichen Zusammenfassung Ihres Geschäftsmodells, noch weiter zu arbeiten. Hier könnte auch der Austausch mit Menschen helfen, die sich dieser Übung schon unterzogen haben oder auf sie hinarbeiten. Eine Institution dazu ist das Labor für Entrepreneurship.

Delegation oder do-it-yourself: Je nach geplanten Tagessätzen erwarten Ihre zukünftigen Kunden einen Top-Webauftritt, ständig aktuelle Informationen, schnell verfügbare Preisangebote u.v.m. Das ist normalerweise mehr, als Sie jemals schaffen können. Überlegen Sie so schnell wie möglich, was von allem Sie gut können, gern machen und auch dauerhaft schaffen können. Delegieren Sie alles, was nicht in diese Kategorie fällt und unterschätzen Sie nicht den Aufwand, die dafür taugenden Menschen zu finden. Wenn Sie dadurch stets in Bestform an der Lösung der Probleme Ihrer Kunden arbeiten statt Teile des Tages mit ungeliebten Aufgaben zu verbringen, werden Sie auch begründen können, warum Ihre Arbeit einen für Sie auskömmlichen Tagessatz wert ist.

Gebündelten Sachverstand kostenlos nutzen: Wenn die Neuausrichtung Ihrer geschäftlichen Aktivitäten nicht unter Zeitdruck steht, könnte auch die Teilnahme am Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg eine gute Möglichkeit sein, das eigene Profil zu schärfen, sich mit andere aktiven Menschen auszutauschen und seinen Geschäftspan von Profis auf Herz und Nieren prüfen zu lassen. Einen Einblick auf die Stimmung eines Teils der dort kostenlos besuchbaren Veranstaltungen finden Sie im folgenden Blog.

Kommunikative Vielschichtigkei: Es hat den Anschein, dass Sie eine ganze Menge zu kommunizieren haben werden und Ihre Klienten durchaus technikafin sind. Nutzen Sie auch vor dem "take-off" bereits die Möglichkeit von Blogs, die einfache Publikationsmöglichkeiten bereits mit Suchmaschinenfreundlichkeit verbinden.

Wir hoffen, dass die vielleicht anders als erwartet geratene Antwort auf Ihre Frage Sie auf Ihrem sehr persönlichen Weg ein Stück weit voran bringt.

Knut O.E. Pankrath

P.S. Nach Kontakt mit Heiko Lübbe konnte ich einen weiteren Aspekt seiner Idee besser verstehen und lege hier gern einen Punkt nach: Durch Erfahrung in unterschiedlichen Unternehmen habe ich gewisse Vorstellellungen, was den zeitlichen und finanziellen Aufwand für eine zielführende Kommunikation sowohl für erste Kunden als auch das Comunity-Building angeht. Sollte Ihre technische Expertise tragender Pfeiler des Unternehmens sein und bleiben, würde ich den Aufwand für die Kommunikation pessimistisch hoch kalkulieren und schauen, dass ich diese Aufgabe durch Einbindung bezahlter Berater oder mitmachender Spezialisten bis auf die Kontrolle über die generelle Ausrichtung baldmöglichst abgeben kann. Veröffentlichungen von Planschritten und Realisierungsfortschritten in geeigneten Medien sollten rechtzeitig geplant werden, bevor das Tagesgeschäft diese wichtigen Aufgaben immer wieder auf die hinteren Ränge verbannt…

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Nachricht vom 31 Juli 2006.
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"Was wirklich zählt, ist Intuition" Albert Einstein

Wir stellen ab sofort die unsere zur Verfügung und freuen uns auf spannende Fragen! 

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Nachricht vom 21 Juni 2006.
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